Aufregung um Infotafeln in Willersdorf

SPÖ-Vizebürgermeisterin Ingrid Ulreich ist nicht erfreut über die neuen Tafeln. Laut Ortschef Hans Unger lief alles rechtens ab.

BVZ Redaktion Erstellt am 26. Dezember 2020 | 06:47
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Neue Tafeln. Sie sollen auf das Ende der Hottergrenze hinweisen. Kritik kommt von SPÖ-Vizebürgermeisterin Ingrid Ulreich.
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Für Verwirrung bei der SPÖ-Vizebürgermeisterin Ingrid Ulreich sorgen neue ‚Ortstafeln‘, auf den Güterwegen in Richtung Mariasdorf und Wiesfleck. „Unsere Partei und mich selbst sprachen schon Bürger an, die nicht wussten, ob jetzt dort 50 km/h gelten, oder nicht“, erklärt Ulreich.

Sie pocht außerdem darauf, dass für jede Tafel eine Verordnung benötigt wird. Den Auftrag zu diesen Tafeln gab übrigens Willersdorfs Ortsvorsteher Ernst Karner in Absprache mit ÖVP-Bürgermeister Hans Unger. Dieser betont dabei, „es sind keine Ortstafeln, sondern dienen rein zur Information, damit man weiß, wo sich die Hottergrenze befindet.“ Und der Bürgermeister fügt weiter dazu an: „Es ist keine gesetzliche Ortstafel. Damit wollten wir die Thematik der Straßen aufgreifen, so wissen wir als Gemeinde, welche Abschnitte sich noch in unserem Gemeindegebiet befinden.“ Laut Burgenländischen Straßengesetz der Landesregierung gibt es dabei keine Rechtswidrigkeit. „Sofern sie nicht die Größe der normalen Ortstafel hat, kann die Gemeinde selbst entscheiden, ob sie auf ihren Güterwegen solche Tafeln aufstellt“, so Bezirkshauptmann Helmut Nemeth.

ÖVP-Gemeinderat und Ortsvorsteher Ernst Karner klärt auf: „Die Hinweistafel wurde rechtskonform aufgestellt. Es kann kein Fehler sein, wenn wir die Grenzen zu unserer Gemeinde markieren. Ich führte mit der Bevölkerung Gespräche, sie stehen dieser positiv gegenüber.“