Gmasz weg – nun ist Kusolits am Zug. Trainerrochade in St. Georgen: Mit Hans Peter Kusolits setzt der UFC auf eine interne Lösung nach dem Gmasz-Aus.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:30)
BVZ
„Mit dieser Mannschaft muss mehr drinnen sein“, sagt St. Georgens Sportlicher Leiter Christian Breyer.

Paukenschlag beim UFC St. Georgen: Gerhard Gmasz ist nicht mehr Trainer. „Es stimmt, wir haben das Arbeitsverhältnis heute beendet“, berichtete Gmasz im Gespräch mit der BVZ am Samstag, ohne die Sache genauer kommentieren zu wollen. „Ich bin als Trainer Gentleman genug, um darüber nicht in der Öffentlichkeit zu sprechen.“

Die St. Georgener zählten zum erweiterten Titelkreis in der 1. Klasse Nord, vor allem aufgrund der hochkarätigen Neuzugänge Horst Freiberger, Andreas Walzer und Stefan Reinhalter. Allerdings kam der Motor nicht richtig ins Laufen, zudem kassierte der UFC zu viele Tore und zählt sogar beim Wert der Gegentore zum Spitzenreiter der Liga. In der Offensive zeigte sich zudem, dass es ohne Freiberger eng wird. Der Sturmtank konnte nur in vier von acht Partien auflaufen. Platz zehn ist jedenfalls eine herbe Enttäuschung für den stolzen Klub.

Nun soll es aber wieder aufwärts gehen. Schon am Sonntag präsentierte der Sportliche Leiter Christian Breyer eine Lösung der Trainerfrage: Hans Peter Kusolits übernimmt den Posten. Bisher war Kusolits als U23- und U16-Coach tätig. Seine Aufgaben sind klar: „Er soll die Mannschaft wieder aufrichten. Wir brauchen jeden Punkt, um wieder nach vorne zu kommen.“ Für Breyer ist jedenfalls klar: „Dort, wo wir jetzt stehen, gehören wir nicht hin. Mit dieser Mannschaft muss mehr drinnen sein.“ Zu Ex-Trainer Gmasz meinte er: „Er ist ein super Trainer. Aber wir mussten jetzt einen neuen Impuls setzen.“