In Rust ist der Wurm drin. Bei den Freistädtern läuft es eine Klasse höher noch nicht wirklich nach Wunsch.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 27. September 2017 (02:28)
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Rust hatte diese Saison bisher nicht viel Grund zu jubeln. Doch Coach Christian Pinter vertraut auf die Qualität seiner Spieler.
Ivansich

Mit einer gewaltigen Euphorie stieg man neben Zurndorf vergangene Saison in die 1. Klasse Nord auf – doch auf den überschwenglichen Jubel folgte Betrübtheit und Ratlosigkeit. Nach sieben gespielten Runden holte man vier magere Punkte und konnte spielerisch (außer beim Heimsieg gegen Zurndorf) nicht wirklich überzeugen.

Doch woran liegt`s ? – ist man doch nominell sehr gut aufgestellt, hätte man allein vom vorhandenen Spielerpersonal das Potenzial für die Top fünf. Doch Mehic und Co. bringen es bis dato (noch) nicht auf den Rasen.

„Dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen“

Die Leichtigkeit der 2. Klasse ist verflogen, klassische „Schnittpartien“ werden verloren und nicht für sich entschieden. Eine leichte Blockade bei dem ein oder anderen Spieler ist durchaus auszumachen.

„Dass man nervös ist, wenn man in der Tabelle da unten drin steckt, ist normal. Doch wir schenken viele Punkte durch Konzentrationsfehler zu leicht her, das muss sich ändern“, so Coach Christian Pinter.

Dass die Freistädter einen qualitativ guten Kader besitzen, steht außer Frage. Einzig die Punkteausbeute lässt zu wünschen übrig. „Wir müssen jetzt kühlen Kopf bewahren und dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Einfach weiter hart und konzentriert arbeiten, dann werden die Punkte kommen“, so Pinter.

Fakt ist: der aktuelle Tabellenrang spiegelt das Potenzial des SCF Rust sicherlich nicht wider, da ist noch einiges mehr drin.