Neuerliche Randale am St. Georgener Trainingsplatz. Unbekannte verwüsteten wieder einmal mit Bremsspuren den St. Georgener Trainingsplatz.

Von Lukas Leier. Erstellt am 04. März 2021 (01:55)
BVZ

Die Corona-Zeit ist für alle burgenländischen Vereine eine kritische und herausfordernde Zeit. Viele Vereine kämpfen ums Überleben und als wäre die Situation nicht schlimm genug, kommen dann auch noch unnötige Untaten wie in St. Georgen dazu, wo Randalierer mit Autospuren den Trainingsplatz verwüsteten.

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, bereits im Vorjahr kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall. St. Georgen-Obmann Erwin Nemeth ist verständlicherweise sowohl wütend als auch fassungslos: „Es ist unglaublich, ich vermute mal, es waren irgendwelche Jugendliche, die sich gegenseitig zeigen wollten, wer am besten Autofahren kann. Gerade in dieser Zeit ist es für uns natürlich doppelt bitter, da die Wiederherstellung wieder einiges an Geld und Aufwand kostet. Es wird wieder aufgewälzt und ausgeglichen werden müssen.“

Als Handicap für Taten wie diese, sieht Nemeth auch die Lage des Sportplatzes: „Es gibt keine Absperrung dort und so kann im Prinzip jeder reinfahren. Dadurch dass wir auch ganz draußen sind, fällt es auch in der Nacht nicht auf, wenn jemand dort rumfährt. Aber es gibt schon einige Hinweise, denen wir nachgehen werden und wir wären dankbar, falls es weitere Hinweise oder Sichtungen gibt.“

Sollte es eine Spur zu den Tätern, bitten die Funktionäre des UFC St. Georgen um entsprechende Unterstützung und Mithilfe bei der Aufklärung dieser ärgerlichen Causa.