Sekerlioglu als Neufelder Feuerwehrmann. Der Ex-Austrianer Attila Sekerlioglu soll Neufeld vor dem Abstieg retten.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 08. Mai 2019 (02:33)
Attila Sekerlioglu soll in den letzten Spielen den ASV Neufeld vor dem Abstieg retten und folgt Hannes „Baldi“ Fasching nach.
Ivansich

„Den Einstand hätte ich mir natürlich besser vorgestellt“, war Neufelds Neo-Coach Attila Sekerlioglu nach dem 1:8 gegen St. Georgen logischerweise „baff“. Nach dem Abschied von Hannes Fasching als Coach des ASV Neufeld sprang Sekerlioglu als Feuerwehrmann ein.

Am Donnerstag lernte der Ex-Austrianer die Spieler beim ersten Training kennen, tags darauf gab es dann die erste Partie gegen St. Georgen. Ein Kaltstart sondergleichen, „ich habe die Spieler davor nicht gekannt und habe auch kein Spiel gesehen“, sagte er im Gespräch mit der BVZ. Ein Freundschaftsdienst führte den 54-Jährigen ins Burgenland.

Sein Eindruck nach dem ersten Training und Match? „Ich habe nicht gedacht, dass es so schlimm wird. Es wird ganz schwer.“ Beim Debakel gegen St. Georgen klappte gar nichts, „da haben wir sehr viele Fehler gemacht. Die Mannschaft muss sich jetzt da rausziehen, ich kann da wenig machen und bin nur ein kleines Rad“, sieht er die Neufelder Truppe in der Verantwortung. Zumal jetzt die direkten Duelle mit Weiden und Oggau folgen.

„Danach wird klar sein, ob wir die Liga halten können und wie es weitergeht.“ Über ein längeres Engagement von Sekerlioglu sei noch nicht gesprochen worden, „diese Saison ist einmal ausgemacht und der Klassenerhalt ist das große Ziel.“ Übrigens: Für den Ex-Austrianer ist es nicht das erste Mal als Feuerwehrmann. Schon in Stockerau und Himberg konnte er die Klubs retten, „allerdings hatte ich da mehr Zeit.“