St. Georgen: Fünf Zugänge, neun Abgänge. St. Georgen krempelt sein Team um und setzt größtenteils auf seine Youngsters.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 05. Februar 2020 (02:52)
Sankt Georgen-Trainer Hans Peter Kusolits geht mit einer komplett neuen Mannschaft in die Frühjahrsmeisterschaft.
Martin Ivansich

Neun Spieler sind weg, nur fünf kommen dazu. Die Milchmann-Rechnung sagt also: Bei den St. Georgenern gibt es ein Kaderloch von vier Kickern. Oder nicht so ganz, denn: „Wir setzen auf unsere jungen Spieler“, formuliert Coach Hans Peter Kusolits das, was schon seit längerem bekannt ist. Nach den Abgängen von Horst Freiberger, Andreas Walzer, Alexander Weixelbaum, Stefan Barisits, Christopher Majer, Ante Bezer, Stefan Reinhalter, Philipp Fennes und Adin Memisevic sollen die Youngsters die Kohlen aus dem Feuer holen. Werden sie wohl auch müssen, allerdings holte der UFC fünf neue Kräfte dazu.

Marvin Tippmann kommt von Süßenbrunn, Horst Kögl von Wimpassing, Stefan Wimmer aus Oslip und Constantin Marasowie Florin-Andrei Covaciu sind die neuen Torleute. „Uns ist klar, dass das Ganze spannend wird“, sagte Kusolits im Gespräch mit der BVZ. Der Abstiegskampf wird wohl die bittere Realität für St. Georgen, allerdings gibt man sich kämpferisch. „Die Burschen werden 90 Minuten rennen. Und das wird sicher für einige Mannschaften unangenehm werden.“

Kusolits traut seinen jungen Wilden Einiges zu, er sah zuletzt auch bei den Testspielen gegen Bad Sauerbrunn (1:3) und Oberpullendorf (1:3) sehr viel Positives. „Wir werden alles geben. Vielleicht geht das Ganze kurzfristig schief. Aber auf lange Sicht gesehen machen wir das Richtige. Wir haben einen großen Nachwuchs und darauf setzen wir jetzt auch“, so Kusolits.