St. Georgen: Kollektivbildung im Laufschritt. St. Georgens Daniel Wind ist auch im Winter im Einsatz. Seine Elf stimmt ihn positiv.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 28. Dezember 2018 (02:42)
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Sankt Georgen-Trainer Daniel Wind (l.) richtet den Fokus schon auf die Frühjahrssaison. Er will vor allem an der Auswärtsschwäche arbeiten.

Trotz Winterpause geht die Trainertätigkeit weiter: St. Georgens Coach Daniel Wind betreute bei den Futsal-Landesmeisterschaften wie gewohnt die Vorjahressieger der NMS Neusiedl. Beim diesjährigen Turnier reichte es dabei zum dritten Platz. „Nach der Niederlage im Kreuzspiel war schon etwas Enttäuschung zu spüren, aber die Burschen haben Spaß gehabt.“

Der Spaß soll im Frühjahr auch bei der St. Georgener Kampfmannschaft in den bislang schwierigen Liga-Alltag zurückkehren. Positiv stimmt den Trainer dabei der erste Eindruck des Neuzugang-Trios Barisits-Varga-Lukic: „Sie haben sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert, charakterlich passen die drei super ins Kollektiv.“

Entgegen erster Überlegungen dürfte das Transferprogramm des UFC abgeschlossen sein. „Wir haben mit den Zugängen wichtige Schlüsselpositionen besetzt. Sollte sich aber ein interessanter Spieler anbieten, werden wir ihn auch nicht einfach wegschicken“, sagt der Betreuer, der sich nicht unbedingt am späten Wechselpoker beteiligen will: „Umso früher der Kader fürs Frühjahr steht, desto besser ist es für die gesamte Planung.“

Heimstärke soll auch auswärts helfen

Auf einer Verbesserung der einzigartigen Bilanz – daheim ungeschlagen, auswärts punktelos – liegt im Frühjahr das Augenmerk. Dabei hofft Wind auf das Kollektiv, das auch ihn als Trainer auf Trab hält: „Wir haben statt dem Heimtraining eine gemeinsame Laufeinheit gemacht. Da muss man dann natürlich auch als Trainer mitmachen.“