St. Georgen: Wind drehte ab, Gmasz legte an. Trainerwechsel in St. Georgen: Daniel Wind nahm ein Angebot von Austria Wien an. Sein Ersatz steht fest: Gerhard Gmasz.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 03. Juli 2019 (02:31)
BVZ
Neue Aussichten: Gerhard Gmasz coacht ab sofort in St. Georgen.

Überraschender Trainerwechsel beim UFC St. Georgen. Vergangene Woche ging alles sehr schnell. Daniel Wind gab seinen Rücktritt bekannt. Hintergrund: Er bekam ein Angebot von Austria Wien, um dort im Nachwuchsbereich zu coachen. „Eine extrem schwere Entscheidung. Ein Bundesliga-Verein klopft aber nicht so oft an, ich musste schweren Herzens gehen.“

Beim UFC St. Georgen rauchten sodann die Köpfe. „Es war nicht so leicht, auf einmal einen neuen Trainer zu finden“, berichtete der Sportliche Leiter Christian Breyer. Einige Kandidaten standen im Raum, „doch dann fiel uns Gerhard Gmasz ein.“

Der Kontakt war rasch hergestellt, die Gespräche verliefen gut und die Einigung erfolgte in Windeseile. „Wir wollten einen Trainer, der den modernen Weg, den Daniel Wind mit der Mannschaft eingeschlagen hat, fortführen kann. Da sind wir uns bei Gmasz sicher, dass das funktionieren kann“, so Breyer. Die Zielsetzung: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und uns nach oben orientieren.“

Ein Verein mit dem Drang nach oben? Das gefiel Gmasz auf Anhieb. „Der UFC hat sich extrem um mich bemüht und das hat mir sehr gut gefallen. Der Verein möchte etwas weiterbringen und ich möchte das auch“, sagte er im Gespräch mit der BVZ.

Kadermäßig gibt es einige Korrekturen. Auf der Abgangsseite stehen Goalgetter Dejan Lukic, Tobias-Bernhard Vlahovic (beide Wimpassing) sowie Nedo Maksimovic (Trausdorf). Neu beim UFC St. Georgen sind hingegen Andreas Walzer und Stefan Reinhalter (beide von Trausdorf). Was noch fehlt, ist ein neuer Stürmer. Der soll in Bälde zum Kader hinzustoßen.