ASK Mannersdorf: Dau war der Lichtblick

Goalie Thomas Dau aus Pama verhinderte mit seinen Paraden eine noch schlimmere Gegentorquote beim ASK Mannersdorf.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 00:33
Lesezeit: 1 Min
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Topverstärkung für Mannersdorf. Mit Thomas Dau gewann der ASK definitiv an Qualität zwischen den Pfosten, auch wenn die Gegentor-Statistik etwas anderes aussagt. Der 30-Jährige spielte elf Mal und kassierte dabei 27 Gegentore. „Dafür hatte er einige Tore auch verhindert“, so Obmann Johannes Horvath.
Foto: Christopher Schneeweiß

Einen Tormann bei 27 Gegentoren in elf Spielen zu loben, bedarf einer Erklärung. Und die liefert Mannersdorfs Obmann Johannes Horvath: „Er hat einfach sehr viele Bälle gehalten und uns vor noch mehr Gegentoren bewahrt.“ Die Rede ist von Thomas Dau. Der aus Pama stammende Nordburgenländer kam im Sommer zum ASK und war eine große Unbekannte. Zweieinhalb Jahre hatte er pausiert, sein Können stand aber von Beginn weg außer Frage und wurde rasch offensichtlich. Denn schon in den Testspielen war klar: Dau ist der nötige Rückhalt, den die Mannersdorfer gebraucht haben.

Der 30-Jährige, der auf seiner Vita mit Aston Villa einen prominenten Klub als Ausbildungsstätte stehen hat, glänzte in so mancher Partie, auch wenn die Mannersdorfer oftmals punktelos vom Feld marschierten. Insgesamt elf Mal stand Dau heuer zwischen den Pfosten. Er kassierte dabei 27 Gegentore, allerdings holten die Mannersdorfer unter seiner Schirmherrschaft auch die einzigen vier Punkte in dieser Halbsaison. Beim ASK ist man sich einig: An ihm hat es sicher nicht gelegen, warum es 36 Mal im eigenen Gehäuse klingelte. „Wir brauchen einen gestandenen Mann in der Innenverteidigung“, wünscht sich Horvath Kaderzuwachs in der Defensive. Dieser soll Abwehrchef Peter Sedivy zur Seite stehen und die nötige Stabilität garantieren. Zudem erhofft sich der Verein einen neuen Mann für die Angriffsreihe. Das würde für Entlastung sorgen und im Endeffekt auch der Verteidigung weiterhelfen. „Die Gespräche laufen, wir haben noch nichts Konkretes“, scheint sich aber so schnell noch kein Transfererfolg abzuzeichnen.