Die Torwartfrage ist beim UFC Purbach noch offen. Der UFC Purbach spielte eine zufriedenstellende Herbstsaison. Für ein noch besseres Frühjahr sollen Verstärkungen her.

Von Lukas Leier. Erstellt am 17. Januar 2021 (01:24)
Veränderung: Der UFC Purbach wird sich sportlich sowie wirtschaftlich neu orientieren und verabschiedet sich aus der Liga.
NOEN, Foto: Sigrid Janisch

Fünfter in der Kampfmannschaftstabelle, sogar Zweiter in der Reserve. Es war der erfolgreichste Herbst für den UFC Purbach seit dem „Neuanfang“ in der 2. Klasse Nord im Sommer 2016. „Wir haben nicht wirklich Handlungsbedarf, es war ein guter Herbst von uns“, war Obmann Hermann Scheweck zufrieden. Dennoch gilt es bis zum Frühjahrsstart noch einige Baustellen zu erledigen. Eine davon ist die Besetzung der Torwartposition.

Stefan Hausmair sprang im Match gegen Trausdorf als „Notnagel“ ein. Ein weiterer Goalie wird beim UFC Purbach gesucht.
BVZ

Nachdem der Verein die Zusammenarbeit mit Stefan Kocic während der Saison beendete, sprang zunächst gegen Trausdorf wieder einmal Stefan Hausmair ein. Letzterer war bereits in den vergangenen Jahren öfters als „Notnagel“ zur Stelle und bewies dabei häufig vorhandenes „Einsermaterial“.

Trotzdem wird es im Winter einen neuen Torwart am Türkenhain geben, wie Obmann Scheweck bestätigt: „Es gibt bereits gute Kontakte zu einigen Torhütern, aber noch ist nichts in trockenen Tüchern.“ Auf die Frage, ob ein Einsertormann oder ein Ersatz gesucht wird, antwortete Scheweck pragmatisch: „Der Bessere wird spielen.“

Am anderen Ende des Spielfeldes hofft man im Frühjahr, wieder Tore von Christian Rosner bejubeln zu können. Der Goalgetter befindet sich momentan aufgrund seines Hausbaus in einer Karrierepause, könnte dem Verein im Frühjahr aber wieder zur Verfügung stehen. Ansonsten wird es eine ruhige Übertrittszeit für Purbach werden. „Von unserer Seite wird es sonst zu keinen Veränderungen kommen. Ich hoffe, dass niemand die Lust verliert, aber ich bin zuversichtlich, dass die Spieler wie nach dem ersten Lockdown wieder aufs Kicken brennen werden“, so der Klubchef.