In Zillingtal ist mehr „Punch“ erwünscht. Zillingtal ist heuer nur Mittelmaß. Obmann Fredi Pöpperl fordert mehr Aggressivität.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. Oktober 2019 (02:07)
Steigs
Zillingtal (Momo Üzen) hat einen kleinen Kader ist noch nicht richtig in Schuss und läuft der Form in dieser Saison noch hinterher.

Dass Zillingtal keine leichte Saison bevorstehen würde, war abzusehen. Grund dafür sind ein eher kleiner Kader, einige Abgänge und kaum Zugänge, schwierig für jeden Trainer. Dementsprechend kleinlaut war man in Zillingtal vor der Saison, angepeilt wurde ein Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Dazu ist man auf einem guten Weg, zurzeit rangiert man auf Platz acht, wobei hier noch dichtes Gedränge herrscht und einige Teams sehr eng beieinander liegen. Dennoch ist Obmann Fredi Pöpperl „not amused“ über den aktuellen Zustand, vor allem die mangelnde Einsatzbereitschaft einiger Spieler stößt ihm sauer auf: „Man kann schlecht spielen und verlieren, das steht außer Frage. Aber was man erwarten kann und und muss, sind Laufbereitschaft und eine grundlegende Einstellung zum Spiel. Der unbedingte Wille fehlt mir bei ein paar Jungs in den nächsten Wochen, das muss sich dringend ändern.“

Trotz der offenen Baustellen, glaubt Pöpperl, dass bis jetzt auch schon mehr möglich gewesen wäre: „Teilweise haben wir die Punkte zu leicht liegen gelassen, den ein oder anderen Punkt mehr hätten wir mit mehr Aggressivität im Spiel sicher holen können.“ Eventuelle Neuzugänge im Winter verneint der Zillingtal-Obmann auch nicht, „doch man muss schauen, wie sich das Team bis dahin macht.“