Kreuzbandriss bei Spielertrainer Pürrer! SCE im Schock. Eisenstadt-Spielertrainer Mario Pürrer verletzte sich gegen Neufeld schwer.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 21. August 2019 (02:54)
BVZ bzw. sharpshutter/Shutterstock.com (Hintergrund)
Pechvogel Mario Pürrer verletzte sich gegen Neufeld schwer. Er zog sich einen Riss des vorderen linken Kreuzbandes zu und wird dem SCE monatelang fehlen. Morgen wird er bereits operiert, dann wird er vorerst einmal „nur“ Coach sein. Foto: Steiger/BVZ bzw. sharpshutter/Shutterstock.com (Hintergrund)

Der fußballerische Auftakt lief für den SC Eisenstadt eigentlich nach Plan – bei vielen Zuschauern holte man im ersten Spiel der neuen Saison am Samstag den ersten Sieg. Zudem traf Neuzugang Alex Kampitsch beim 2:0 über Mitfavorit Neufeld beide Male. Bei der „Opening Party“ konnte also ausgelassen gefeiert werden – wäre da nicht die verhängnisvolle 18. Minute gewesen.

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Pechvogel Mario Pürrer verletzte sich gegen Neufeld schwer. Er zog sich einen Riss des vorderen linken Kreuzbandes zu und wird dem SCE monatelang fehlen. Morgen wird er bereits operiert, dann wird er vorerst einmal „nur“ Coach sein.

Ein weiter Ball auf Spielertrainer Mario Pürrer, der mit einem kleinen Sprung zur Ballannahme ansetzte und sich beim Aufkommen das linke Knie sichtbar übel verdrehte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb der wohl beste Spieler der 2. Klasse Nord liegen, es wurde das Schlimmste befürchtet.

„Ich spürte sofort, dass da etwas passiert ist. Ich hatte schon einmal einen Kreuzbandriss, somit weiß ich, wie sich dieser Schmerz anfühlt“, schilderte der Pechvogel selbst die Situation. Am Montag gab ein MRT dann Gewissheit: Kreuzbandriss, monatelange Pause. Eisenstadt muss jetzt ohne seinen X-Faktor auskommen.

„Meine weitere Karriere steht in den Sternen“

Morgen steht schon die OP an, Pürrer wird dann (vorerst) nur noch Trainer beim SCE sein. Wie es mit dem bald 30-Jährigen dann fußballtechnisch weitergeht, ist mehr als fraglich. „Fakt ist, dass eine lange Pause vor mir liegt. Wie und ob es dann für mich weitergeht, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Meine weitere Karriere als aktiver Spieler steht sicher in den Sternen.“