Stotzing und Schiefer gehen getrennte Wege. Der Verein und sein (Ex-)Trainer werden in Zukunft getrennte Wege gehen.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 04. April 2018 (02:19)
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Letzter Schluck. Horst Schiefer ist nicht mehr Trainer beim UFC Stotzing. Differenzen beider Parteien waren ausschlaggebend für die Trennung. Beim UFC sucht man schon umtriebig nach einem neuen starken Mann, der die Truppe coachen soll.

Der nächste Trainer ist Geschichte in der 2. Klasse in dieser Saison. Horst Schiefer und der UFC Stotzing gehen in Zukunft getrennte Wege. Doch die Vorzeichen standen von Beginn an nicht auf einen langen Verbleib, da die Philosophie von Schiefer mit der des Vereins nicht wirklich übereinstimmte, es deshalb Differenzen gab.

„Einige Tage vor der finalen Entscheidung habe ich für und wider abgewogen. Am Ende blieb mir dann nur noch der Gang zum Obmann, um das persönliche Gespräch zu suchen und um eine gemeinsame Lösung zu finden, die für alle Beteiligten am besten ist“, so Horst Schiefer, der das Traineramt beim aktuellen Tabellen-Elften nicht mehr bekleiden wird.

Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? „Ja was soll ich sagen. Mir fehlten bei vielen Spielern die nötigen und letzten Prozent in der Einstellung. Das passt nicht mit dem, wie ich Fußball lebe, zusammen. “, so Schiefer, der aber ergänzte: „Trotzdem, danke an den Verein für das Vertrauen.“

„Er hat sich immer sehr professionell verhalten“

Von Vereinsseite klingt das Ganze auch ziemlich ähnlich: „Leider konnte Horst nicht das bewirken, was er wollte. Doch auch wir möchten uns für seinen Einsatz und seine Arbeit bedanken, er hat sich immer sehr professionell und korrekt verhalten“, so Obmann Rene Hubacek, der anfügte: „Die Trennung verlief einvernehmlich, wir gehen im Guten auseinander.“ Die Suche nach einem neuen Trainer läuft bereits.