Topfavorit Hornstein ist nun auch großer Gejagter. Der ASV Hornstein ist nach fünf Runden Tabellenführer und kristallisiert sich als Topfavorit für die heurige Saison heraus.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 18. September 2019 (02:32)
BVZ
Hornstein (Marco Baumgartner) mausert sich zum Topfavoriten.

Vor dem Saisonstart hatte man einige Teams auf der Rechnung, wenn es um die Frage der Favoriten auf den Aufstieg in die 1. Klasse Nord ging. Doch schön langsam kristallisiert sich der absolute Topfavorit auf den Titel heraus – mit dem ASV Hornstein thront eine Mannschaft mit viel Qualität auf dem ersten Platz.

Tabellenführer nach fünf Runden, 13 von 15 möglichen Punkten geholt, Torverhältnis 12:3 – viel zu meckern gibt es da bislang augenscheinlich nicht. Coach Sebastian Reinprecht zum aktuellen Stand der Dinge: „Wir sind gut reingekommen in die Saison, ziehen unseren Matchplan weitgehend durch. Aktuell passt es ganz gut.“

Vor allem die Kompaktheit und die spielerische Klasse machen Hornstein jetzt zum großen Gejagten und zu dem Team, das es zu schlagen gilt. „Wir wissen schon, was wir im Stande sind zu leisten. Jedoch mahne ich zur Vorsicht, jetzt zu glauben, wir spazieren durch die Liga einfach so durch. Das wird es nämlich nicht spielen“, so Reinprecht.

„Wenn wir komplett sind, schaut es gut aus“

Abheben wird in Hornstein sicher keiner, dafür sorgt Reinprecht: „Bei mir wird es keinen Spieler geben, der meint, er müsse nicht mit hundert Prozent spielen. Wir können uns nur vorne festbeißen, wenn jeder seine absolute Top-Leistung abruft.“ Vor allem die Performance gegen Wulkaprodersdorf (4:1-Sieg) zeigte den Ligakonkurrenten, dass sich Hornstein in einer sehr guten Verfassung befindet, das Ergebnis noch höher hätte ausfallen können. „Das war schon bärenstark von uns, das muss ich sagen“, sagte Reinprecht.

Doch ein Faktor ist maßgeblich wichtig für den Erfolg bei Hornstein: Der Kader. Die Breite ist vorhanden, dennoch kann man mehrere Ausfälle nicht wirklich kompensieren (wie bei fast allen Teams) – wie man zum Beispiel beim mauen X in Neufeld gesehen hat. „Da fehlten vier Spieler, wir mussten komplett umbauen. Das hat dann natürlich auch Einfluss auf die Art und Weise, wie wir spielen wollen. Doch wenn wir komplett sind, schaut es gut aus“, so Reinprecht.

In den nächsten Wochen warten mit Eisenstadt, Sankt Andrä und Neusiedl 1b richtige Brocken. „Wenn wir da bestehen und immer punkten, bin ich guter Dinge“, so der Coach.