„Turbulente Tage“ beim SV Wulkaprodersdorf. Beim SV Wulkaprodersdorf ging es rund – Coach Antal Vargau und Spieler Fazekas sind weg. Ein alter Bekannter kommt.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 21. März 2018 (02:28)
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Norbert Fazekas kickt nicht mehr für den SV Wulkaprodersdorf.
BVZ

Knalleffekt in der 2. Klasse Nord: Kurz vor dem Rückrundenstart spielten sich beim Aufstiegsaspiranten, dem SV Wulkaprodersdorf, kuriose Szenen ab. In der letzten Trainingswoche vor dem Auftakt in Podersdorf verließen Trainer Antal Varga und Defensiv-Allrounder Norbert Fazekas den Verein.

„Das waren sehr turbulente Tage, so habe ich das zuvor noch nicht erlebt. Coach Varga erbat sich einen trainingsfreien Tag, da er sich um private Sachen kümmern wollte. Doch danach war er nie wieder gesehen, reagierte nicht auf Anrufe und SMS. Auch beim Spiel ist er einfach nicht aufgetaucht“, bezog Sektionsleiter Viktor Dragschitz Stellung und ergänzte: „So etwas geht natürlich nicht, das ist doch klar. Man kann über alles reden – doch einfach nicht mehr zu kommen, ist einfach unprofessionell und respektlos. Wir können das auch nicht tolerieren, deshalb haben wir uns auch schon einen neuen Trainer gefunden, das ist die logische Konsequenz aus dieser Situation.“

Toni Dwornikowitsch übernimmt erneut

Und der neue Trainer ist auch kein Unbekannter in Wulkaprodersdorf. Mit Toni Dwornikowitsch kommt ein Coach, der den Verein und das Team bestens kennt, war er doch erst vor zwei Jahren beim 2.Klasse-Klub tätig. „Toni war meine erste Wahl, er stellt sich jetzt dieser schwierigen Aufgabe , da bin ich froh darüber“, so Dragschitz.

Die Sammlung des „Kuriositäten-Kabinetts“ gipfelte im Abgang von Legionär Norbert Fazekas, wie Dragschitz verrät: „Beim Abschlusstraining letzten Donnerstag verkündete er vor versammelter Truppe, dass er sich ein halbes Jahr Auszeit nehmen möchte, da er im Spätsommer heiraten wird und deshalb mehr Zeit mit seiner Frau verbringen möchte. Grundsätzlich natürlich ein legitimer Ansatz, doch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Jetzt können wir keinen Ersatz mehr für ihn verpflichten. Er lässt dadurch das Team im Stich und mit ihm verlieren wir auch einen unserer stärksten Spieler.“ Turbulente und kuriose Tage in Wulkaprodersdorf…