Varga/„Wulka“: Es war sicher keine „Liebesbeziehung“. Nach nur einem halben Jahr gehen Stürmer Donat Varga und der SV Wulkaprodersdorf wieder getrennte Wege.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 28. Dezember 2018 (02:18)
Steigs
Donat Varga wird künftig nicht mehr für den SV Wulkaprodersdorf auflaufen.

Von der Verpflichtung eines Donat Varga im Sommer hatten sich die Verantwortlichen des SV Wulkaprodersdorf unterm Strich sicher mehr erhofft – obwohl die Torausbeute des Routiniers mit zehn Toren gar nicht schlecht ist.

Trotzdem passte es nie wirklich, die Harmonie schien nicht vorhanden. So kam es, dass Varga nach der Hinrunde auch schon wieder Geschichte beim Klub ist, beide Parteien getrennte Wege gehen. „Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, sich zu trennen. Es waren einige Dinge nicht so, wie wir uns das gewünscht und vorgestellt hatten. Ich denke auch für Donat selbst ist es besser, wenn er bei einem anderen Verein spielt“, so Sektionsleiter Viktor Dragschitz.

Das Spiel des aktuell Tabellen-Achten war letztendlich zu berechenbar und abhängig eines Vargas in Spiellaune – doch dieser wiederum mokierte sich oft augenscheinlich über die Qualität mancher Mitspieler – ein Teufelskreis, der auch ein bisschen sinnbildlich für die bescheidene Hinrunde der Wulkaprodersdorfer ist.

Dragschitz möchte künftig auch mehr darauf achten, dass Neuverpflichtungen (noch) besser ins Teamgefüge passen, wie er verrät: „Es gibt gewisse Anforderungen, die einfach stimmen müssen. Charakter, Wille und Teamfähigkeit sind das A und O, Qualität allein macht nicht alles aus.“ Nach dem Abgang von Varga sucht man nach einer Verstärkung für die Offensive: „Wir sind in guten Gesprächen“, so Dragschitz.

Rückkehr mit 51 Jahren als Einsergoalie

Thomas Zvonarits kehrt als Verstärkung zwischen den Pfosten wieder zum SV Wulkaprodersdorf zurück.

Er wechselt vom 2. Liga Mitte-Verein SV Lackenbach wieder in die 2. Klasse Nord, wo er schon einmal das Wulkaprodersdorfer Trikot getragen hat.