Wulkaprodersdorf: „Es wird sich einiges ändern“. Wulkaprodersdorfs Sektionsleiter Viktor Dragschitz ist alles andere als zufrieden.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 31. Oktober 2018 (02:15)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Der Verbleib von Stürmer Donat Varga bei Wulkaprodersdorf steht in den Sternen.
Steigs

Nach zehn gespielten Partien schiebt man Frust in Wulkaprodersdorf – und das nicht unberrechtigt. Man hat magere acht Punkte am Konto, ist Zwölfter der Tabelle und weit vom (eigenen) Anspruch entfernt, vorne mitzuspielen.

„Drei bis vier Spieler werden ausgetauscht“

Der „starke Mann“ bei Wulkaprodersdorf, Sektionsleiter Viktor Dragschitz, ist mit der Gesamtsituation unzufrieden: „So wie manche Spieler auftreten, ist das nicht länger akzeptabel. Mit diesem Kader hätte eindeutig mehr rausschauen müssen, als das, was wir bisher gezeigt haben.“ Deutliche Worte, die einen vermeintlichen Umbruch ankündigen.

Vor allem mit den Legionären ist man alles andere als happy: „Sie sind eigentlich erfahren und routiniert genug, um auch die anderen Spieler führen zu können. Doch hier bin ich mit der Einstellung und Leistung eigentlich überhaupt nicht einverstanden, so kann es nicht weitergehen.“

Im Winter wird es einschneidende Veränderungen geben, auch der Verbleib des verletzten Goalgetters Donat Varga ist mehr als fraglich: „Wir sondieren schon den Markt und es wird sich einiges ändern. Von wem wir uns dann letztendlich trennen werden, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen“, so Dragschitz weiter. Konkret redet Dragschitz von einigen Neuerungen im Kader: „Drei bis vier Spieler werden ausgetauscht. Wir wollen Leute holen, die in jeglicher Hinsicht zu uns passen.“