Wulkaprodersdorf: Schillinger geht, Alasztics kommt. Der SV Wulkaprodersdorf musste notgedrungen im Angriff eine Rochade vornehmen.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 31. Januar 2018 (02:06)
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Daniel Schillinger verlässt den SV Wulkaprodersdorf doch recht überraschend nach einem halben Jahr schon wieder. Der junge Angreifer heuert in der dritten ungarischen Liga an und wird somit nicht mehr für den Aufstiegsaspiranten der 2. Klasse Nord auf Torejagd gehen.
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Keine ruhigen Tage waren das für SV Wulkaprodersdorf-Sektionsleiter Viktor Dragschitz zuletzt. Überraschend äußerte Goalgetter Daniel Schillinger seine Wechselabsichten, Wulkaprodersdorf musste sich nach einem passenden Ersatz umsehen.

„Klar hatten wir nicht damit gerechnet, dass Schillinger schon nach einem halben Jahr wieder weg will. Doch das ist eben der Fußball, da passieren oft Dinge, die man nicht vorhersehen kann“, so Dragschitz.

„Er wird uns sicherlich weiterhelfen können“

Der Torschützenkönig des Herbstes heuert in der dritten ungarischen Liga an und steht dem Aufstiegskandidaten somit nicht mehr zur Verfügung – ein Abgang, der mit Sicherheit schmerzt. Um keine große Lücke im Angriffsspiel entstehen zu lassen, war Wulkaprodersdorf zum Handeln gezwungen.

Ein neuer Mann stand direkt ante portas. „Als Schillinger uns seine Lage klar machte, mussten wir was tun, um auch in der Rückrunde eine gute Rolle zu spielen“, sagte Dragschitz, der ergänzte: „Mit dem neuen Spieler können wir den Abgang von Schillinger hoffentlich kompensieren.“

Der neue Mann im Dress der Wulkaprodersdorfer heißt Benjamin Alasztics und kommt vom 1. Klasse Nord-Klub UFC Tadten. Der 22-jährige Ungar passt perfekt ins Anforderungsprofil von Dragschitz und Co., wie der Sektionsleiter verrät: „Benjamin ist technisch versiert, schnell und im Offensivbereich variabel einsetzbar. Doch in erster Linie soll er uns mit Toren weiterhelfen.“

Gemessen an den zwölf Volltreffern, hat Schillinger seinem Nachfolger jedoch gehörig vorgelegt. Kann Alasztics das auch erreichen – oder gar toppen?