Ein Trio sucht Wege aus der Krise. Breitenbrunn, Gattendorf und Winden bilden das Trio-Schlusslicht. Was hat man vor, wie soll es im Frühjahr weitergehen?

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 04. Oktober 2017 (02:45)
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Voller Einsatz. Die Winden-Kicker wissen, wie man sich aus der Krise schießen kann.
Plattensteiner

Knapp ein Drittel der Saison ist gespielt und bei drei Klubs läuten schon ganz schrill die Alarmglocken. Breitenbrunn (1 Punkt), Gattendorf (5) und Winden (6) stehen schon gehörig unter Druck und wollen dem Abstiegsmief so rasch als möglich entrinnen.

Neben der mickrigen Punkteausbeute haben alle drei Mannschaften noch etwas gemeinsam – je einen Trainerwechsel.

In Breitenbrunn tat sich (zumindest den Punktekontostand betreffend) seit der Trennung von Gigi Ileana wenig, Nachfolger Erwin Raithofer hat alle „seine“ Spiele verloren. Die Dichte an Qualität im Kader ist nicht vorhanden, die Verletztenliste reißt kaum ab. „Wahrscheinlich müssen wir im Winter dann ein paar Slowaken holen“, spricht Sportchef Manuel Böröcz schon jetzt von Veränderungen. Der Klub will unbedingt in der Liga bleiben. „Da gehören wir hin.“

Veränderungen auch in Gattendorf geplant

Gattendorfs Neo-Trainer Bernhard Rainprecht erkannte nach seinem Amtsantritt rasch, dass die Führungsspieler seiner Mannschaft nicht zwingend dem Liganiveau entsprechen. „Zwischen 1. Klasse und 2. Liga ist ein ordentlicher Unterschied“, so der Coach. „Man dachte in Gattendorf nach dem Aufstieg im Sommer, dass alles so weiter geht.“ Er will sich von den Klubbossen zusichern lassen, die Legionäre zu tauschen, die ihn bis zur Winterpause nicht vollends überzeugen.

Die Windener haben ihren Kopf etwas aus der Schlinge gezogen. Wolfgang Bauer & Co. besannen sich der Tugenden wie Zweikampf und Laufbereitschaft. In Andau lag man zweimal hinten, schaffte aber auch zu zehnt die Situation und ging als 4:3-Sieger vom Platz.

In Leithaprodersdorf ließ man Trainer Peter Benes nach vier Auftaktpleiten ruhig weiterarbeiten. Die Bilanz? Zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien. In Wallern hingegen geht es (bei 10 Punkten) auf und ab.