Goalies fragen: „Wer schießt uns ein?“. Nachfrage bei einem Youngster- Keeper und zwei Routiniers, wie man sich fit hält.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 23. April 2021 (02:23)
Winden-Keeper Roman Ostojic hält sich mit Laufprogrammen sowie Oberkörpertrainings selber fit.
BVZ

„Zum letzten Mal habe ich mir die Torwarthandschuhe im Herbst angezogen“, blickt Windens Schlussmann Roman Ostojic zurück. In der Tat – am 20. Oktober hütete er beim 0:0 in Deutsch Jahrndorf zum letzten Mal den Kasten. Seither hält sich der 27-Jährige mit Laufprogrammen sowie Oberkörpertrainings in Eigenregie fit. „Team-, Tormanntraining und Match kann man aber so nicht ersetzen.“ Sein damaliges Gegenüber, Deutsch Jahrndorfs 34-jähriger Michael „Mike“ Unger, hat seither auch kein Torwart-Dress mehr übergestreift. „Meine Kinder schießen mich im Garten ein“, erzählt er grinsend. „Da muss ich mich auch ordentlich strecken.“ Beide Routiniers können einer Liga-Fortsetzung (ab Ende Mai oder dann im Juni) übrigens nur wenig abgewinnen.

Einen viel größeren Aufwand betreibt Wimpassings Youngster-Keeper Fabian Leeb. „Ich komme auf zwei bis drei Einzeltrainings in der Woche“, erläutert Leeb. Mit Torwart-Legende Gerhard „Löwe“ Horvath sowie Fußballakademie-Tormanntrainer Thomas Borenitsch steht er am Rasen, springt, hetzt, fliegt und fängt. „Ich schaue, dass ich das Beste daraus mache“, lässt sich der Jung-Torwart nicht unterkriegen. Denn: Seine Karriere hat erst begonnen, er will noch weiter nach oben kommen.