Planungen bei Wimpassing laufen auf Hochtouren. Der SV Wimpassing plant mit Neo-Trainer Michael Hartl bereits die neue Meisterschaft. Auch die Kaderplanung wird ordentlich vorangetrieben.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 31. Mai 2020 (03:02)
Goran Batar (l., gegen Thomas Dragschitz) verlässt den SV Wimpassing in Richtung ASK Marz in die 2. Liga Mitte.
Plattini

Dem Zufall will man in Wimpassing nichts überlassen, ebenso wenig denkt man an eine allzu lange Corona-Pause. Sowohl Sektionsleiter Max Windholz als auch Trainer Mike Hartl gehen davon aus, dass im September schon wieder gespielt werden kann.

Somit wurde der Start der Vorbereitung einmal für 13. Juli fixiert. Zwei Wochen später steht auch schon ein Testspiel auf dem Programm – gegen Ebreichsdorf (zu diesem Zeitpunkt dann als Gebietsliga-Klub). „Unsere Planungen sind so gestaltet, dass man den Start locker um ein, zwei oder drei Wochen verlegen kann“, merkt Windholz an.

Auch an der Mannschaft wird eifrig gebastelt. Die beiden Ex-Spielertrainer – Lukas Mössner (Karriere-Ende, Trainer-Pause) und Goran Batar (wechselt nach Marz) wurden beim ersten Zusammentreffen seit Anfang März am Montag der Vorwoche verabschiedet. Neo-Coach Hartl wurde der Mannschaft vorgestellt. Er und einige Funktionäre starteten mit den Akteuren Vier-Augengespräche – die sportliche Zukunft betreffend.

Hartl: „Ich habe ein gutes Gefühl“

„Wir haben jedem Zeit gegeben, sich zu überlegen, ob er bleiben will“, führt Michael Hartl aus. „Ich habe bei den meisten Spielern da ein ausgezeichnetes Gefühl.“ Die angedachte Planungssicherheit des Vereins soll die Spieler zu einem Pro-Wimpassing führen. Mössner und Batar sind fix weg, auch Erik Hlavac (erst im Winter geholt, kein einziges Pflichtspiel) wird den Klub wieder verlassen.

Um konkurrenzfähig zu sein und den vielen Jungen ein ideales Entwicklungsfeld zu bieten, sind drei Verstärkungen geplant. „Wir suchen einen Innenverteidiger, einen Sechser und einen Stürmer“, erläutert Windholz. „Mit einem Angreifer sind wir uns so gut wie einig.“ In den kommenden Wochen findet je einmal – geplant ist immer der Mittwoch – eine Übungseinheit (auf freiwilliger Basis) am Sportplatz statt. Zusätzlich absolvieren die Kicker zwei Laufeinheiten in Eigenregie, deren Auswertung Hartl übernimmt.

Erste Rückmeldungen hat er schon: „Ich bin echt erstaunt, wie tüchtig alle sind. Ich bin wirklich zufrieden“, so der neue Betreuer zum Status quo