Trausdorf und Steinbrunn bilden eine Spielgemeinschaft. Trausdorf und Steinbrunn planen für die kommende Saison eine Spielgemeinschaft.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 19. Juni 2020 (02:34)
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Vor dem Corona-bedingten Ligaabbruch waren die Vorzeichen ganz anders. Trausdorf war abgeschlagenes Tabellenschlusslicht in der 2. Liga Nord, Steinbrunn machte sich als Herbstmeister der 1. Klasse Nord berechtigte Hoffnungen auf den Wiederaufstieg. Doch es kam alles anders, als man dachte.

Nun wollen beide Klubs gemeinsame Sache machen, im Hintergrund wird über eine Spielgemeinschaft – bestehend aus zwei Ersten und zwei Reserven – verhandelt. „Wir haben Pläne, um den Verein für die kommenden Jahre breiter aufzustellen“, erklärt ASV Steinbrunn-Obmann Fritz Pingitzer.

„Eine Spielgemeinschaft würde beiden Klubs helfen“, meint auch Trausdorfs Günther Guzsics. „Jetzt liegt es am BFV, ob er das genehmigt. Die sollen in Wahrheit froh sein, dass es überhaupt noch Klubs gibt.“

Die leistungsstärkere Truppe soll in der 2. Liga Nord kicken, die andere in der 1. Klasse. Eine Zusammenarbeit klingt logisch. Beide Vereine klagen seit längerer Zeit über einen Mangel an Funktionären, sowohl Guzsics als auch Pingitzer sehen sich mit einer Handvoll an Kollegen als Einzelkämpfer.

Auch an einheimischen Spielern fehlt es da und dort, Trausdorf konnte manchmal nicht einmal eine Reservemannschaft stellen. Eine Fusion kommt nicht in Frage. „Da bringt man zuerst den einen, später dann den anderen Klub um“, so Guzsics.