Zwei Neue für Apetlon

Sowohl mit Karim Nabout als auch Mario Strakos war man nicht zufrieden. Trainer Franz Viertl erhält Verstärkungen aus Wien: Fatih Demir und Muhammed Celik wurden aus Schrems verpflichtet.

Erstellt am 19. November 2021 | 01:13
Fußball Symbolbild
Foto: Wolfgang Wallner

Schon im Sommer zeichnete sich ab, dass der SC Apetlon vor einer schwierigen Situation stehen wird. Doch dass diese so schwierig – sprich: Abstiegskampf pur – werden sollte, hatte sich im Verein niemand mehr erträumt. Alleine die Tatsache, dass mit den beiden Thaler-Brüdern Julian und André sowie Angreifer Werner Icelly und auch Lukas Zirngast vier Kicker binnen eines Jahres ihre Karrieren beendet hatten, schmerzte sehr. Die sommerliche Transferphase verlief sehr holprig. Schließlich gab es einen Doppelpack-Schnellschuss mit Mario Strakos und Karim Nabout. Doch keiner der beiden Neuzugänge konnte voll überzeugen. Nabout war als Abwehr-Chef geplant, doch der deutschen Sprache so gut wie nicht mächtig. Für Strakos fand weder Ex-Trainer Ernst Horvath noch Nachfolger Franz Viertl eine geeignete Position.

Auch unter den slowakischen Mitspielern soll sich das Duo nicht besonders beliebt gemacht haben. „Die Situation im Sommer war wirklich katastrophal“, gibt Obmann Josef Koppi zu. Exakt aus diesem Grund hat er gemeinsam mit Funktionär Thomas Haider potenzielle Kandidaten persönlich gescoutet. Fündig wurde man in der NÖ-Landesliga, nämlich beim ASV Schrems. Fatih Demir und Muhammed Celik, beide Wiener, entsprachen in einem Meisterschaftsspiel den Vorstellungen und wurden zu einer Testpartie nach Apetlon eingeladen. „Da haben beide wirklich überzeugt“, so Koppi, ehe er die Transfers unter Dach und Fach brachte. Der 25-jährige Demir kann sowohl als Sechser als auch Achter spielen, freundete sich am Rasen rasch mit Mittelfeld-Regisseur Andrej Nemec an. Der 22-jährige Celik ist ebenfalls sehr spielstark und soll als Innenverteidiger gesetzt sein. „Jetzt können wir uns einmal zurücklehnen“, erklärt Koppi, denn die Hausaufgaben sind erledigt worden.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir die Stabilität in das Team bringen.“ Zudem auch die meisten der verletzten Akteure zum Auftakt der Vorbereitung dabei sein werden: Lukas Kissak, Dominik Zoth, Julian Novak und Sebastian Lentsch haben dann nämlich ihre Blessuren komplett auskuriert. Lediglich Sebastian Ebner wird nach seinem Kreuzbandriss noch die Rückrunde auslassen müssen.