Historischer Auftakt: Premierenpunkt für SC Eisenstadt

Erstellt am 22. August 2018 | 02:58
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SCE. So sieht die neue Elf des SC Eisenstadt also aus – zum Auftakt gab es vor 400 Zuschauern ein 1:1-Remis gegen Purbach.
Foto: Steiger
Der neue SC Eisenstadt holte vor 400 Zuschauern den ersten Punktgewinn seit zehn Jahren – 1:1 gegen Purbach. Viele Politikergrößen wohnten dem Ereignis bei.
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Es war alles angerichtet, vergangenen Samstag um 17 Uhr wurde Geschichte geschrieben: Der SC Eisenstadt absolvierte sein erstes Pflichtspiel nach über zehn Jahren. Knapp 400 Zuschauer wollten sich diesen historischen Auftakt nicht entgehen lassen, auch Politikergrößen des Landes wohnten dem Ereignis am Sportplatz in Schützen am Gebirge bei. Gegner Purbach hauchte dem Duell zusätzliche Tradition ein.

Das Spiel selbst war dann (leider) kein großer Leckerbissen, was auch den tropischen Temperaturen geschuldet war. Der neue SCE war bemüht das Spiel zu machen, doch Möglichkeiten waren eher Mangelware, die Zuseher wurden mit Highlights nicht gerade verwöhnt. Doch Historisches ereignete sich dann in Minute 45: Nach einem Eckball schraubte sich Spielertrainer und Um-und Auf, Mario Pürrer, hoch und bugsierte den Ball per Kopf in die Maschen – das erste Tor des SC Eisenstadt seit einer Dekade, der Jubel war grenzenlos.

„Uns fehlten die Mittel und die Kreativität“

Doch mit dem „Einstand nach Maß“ wurde es schlussendlich doch nichts, Purbachs Christian Rosner entpuppte sich mit seinem Ausgleichstor nach der Pause zum „Party-Crasher“ in Schützen. Doch unterm Strich wären drei Punkte auch zu viel des Guten gewesen, wie auch Pürrer weiß: „Vor allem zweite Halbzeit war das einfach zu wenig. Wir hatten offensiv zu wenig Bewegung, uns fehlten im letzten Drittel die Mittel und die Kreativität. Wir hatten schlichtweg keine Ideen, um den Abwehrverbund der Purbacher zu durchbrechen.“

Doch das sei nicht weiter schlimm, wie Pürrer dann auch ergänzte: „Wir denken von Spiel zu Spiel, es konnten keine Wunderdinge erwartet werden. Wir werden weiterhin hart und zielstrebig arbeiten, um uns stetig zu verbessern.“ Auch SCE-Obmann Chris Görz stößt ins gleiche Horn: „Die Jungs trainieren gerade einmal zwei Monate miteinander, da können gewissen Automatismen und Abläufe einfach noch nicht stimmen. Wir sind mit dem Auftakt zufrieden.“

Auch vom Zuseher- und Medieninteresse war man beeindruckt: „Ein großer Dank an alle, die am Samstag gekommen sind“, so Görz abschließend.