Mit Bestzeit durch den Neusiedler See

Bei Kaiserwetter ging am Wochenende die neunte Auflage des Großevents für Schwimmbegeisterte über die Bühne. Das Highlight war auch heuer die Seequerung.

Erstellt am 17. September 2021 | 01:08

Auch wenn das Schwimmfestival mittlerweile in kleinerer Dimension ausgetragen wird als in den vergangenen Jahren: Die knapp 90 Teilnehmer kamen bei der neunten Auflage des Events jedenfalls voll auf ihre Kosten.

Der Höhepunkt des Festivals war auch heuer wieder die Seequerung – für die härtesten Teilnehmer sogar über die doppelte Distanz. Am schnellsten absolvierte die 6,2 Kilometer lange Strecke von Mörbisch nach Illmitz und wieder zurück nach Mörbisch diesmal Florian Schumich von der Eisenstädter Schwimm Union (ESU). Mit seiner Zeit von 1:20,14 Stunden verwies er Christoph Wandratsch und Robin Jäger vom Union Schwimmclub Eisenstadt (USCE) auf die Plätze zwei und drei.

Starke Leistung der Eisenstädter Vereine

Die „einfache“ — was sich freilich auf die Anzahl der Querung, nicht auf die Schwierigkeit bezieht — Seequerung gewann heuer die Oberösterreicherin Johanna Enker. Mit ihrer Zeit von unter 39 Minuten stellte sie sogar einen neuen Damen-Rekord auf der Strecke von Illmitz nach Mörbisch auf. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Athleten der ESU: Vierter wurde Balazs Bognar, Fünfter Mathias Bichler, Platz sechs sicherte sich SUNS-Trainer Patrick Oberroither, der zur Zeit bei der ESU aktiv ist. Auf Platz acht folgte die zweitschnellste Dame, LTC Seewinkel-Athletin Katharina Rittsteuer.

„Auch wenn ich mich meinen fleißigen Schwimmern geschlagen geben musste, reichte es doch für den Sieg in meiner Altersklasse“, zieht Oberroither Resümee und betont, dass er stolz auf die Leistung all seiner Athleten ist. Grund zum Feiern hatte der Coach reichlich: Am Programm stand auch die Ehrung der Cup-Gesamtsieger. Dabei setzte sich der ESU-Trainer mit Neusiedler Migrationshintergrund gegen die Konkurrenz durch. Geschwommen wurde aber nicht nur die Seedurchquerung, am Programm stand auch die Tri Challenge über 1 beziehungsweise 1,9 Kilometer, der Junior Open Water Cup und ein Brust-Bewerb über 600 Meter.

Beim USCE durfte man daher nicht nur die Plätze zwei und drei der Brüder Robin und Nico Jäger in ihrer Altersklasse bei der doppelten Seedurchquerung feiern, sondern auch die Siege in der Altersklasse 10 bis 11 Jahre durch Michael Mitring sowie in der Altersklasse 14 bis 15 Jahre durch Anika Markl — sehr zur Freude von Coach Tamás Plangár.