ASV Siegendorf holte erstmals Mitropa-Cup. Das Team von Michael Porics sicherte sich erstmals in der Klubgeschichte den Mitropa-Cup, der in Ungarn gespielt wurde.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 24. Juli 2019 (02:57)
Frank
Siegendorf-Coach Michael Porics hatte in Ungarn allen Grund zur Freude.

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Der „Sonntags-Ausflug“ ins ungarische Lipot hat sich für den ASV Siegendorf mehr als gelohnt – denn man kehrte als frischgebackener Mitropa-Cup-Sieger zurück.

Bei heißen Temperaturen traf man im ersten Halbfinale gleich auf die Heimmannschaft Lipót Pékség SE. „Das war ein richtig schwerer Brocken, vor allem körperlich. Sie gingen hart in die Zweikämpfe und haben uns alles abverlangt“, so Siegendorf-Coach Michael Porics. Doch sein Team behielt die Oberhand, wenn auch knapp, aber letztendlich verdient.

Nach einem Standard gingen die resoluten Ungarn mit 1:0 in Führung. Der ASV drückte, der Ball wollte aber nicht ins Tor. Erst in der letzten Minute (gespielt wurde zweimal 30 Minuten) gelang der Ausgleich durch ein kurioses Eigentor. Im folgenden Elfmeterschießen glänzte dann Keeper Raphael Regner mit zwei gehaltenen Penalties und sicherte seiner Mannschaft so den Einzug ins Finale (Spielzeit zweimal 35 Minuten). Dort traf man dann auf Celldömölki VSE und hatte wenig Mühe mit dem Gegner.

„In der ersten Halbzeit liefen sie wortwörtlich im Kreis, da waren wir weit überlegen“, so Porics. Am Ende stand ein 1:0-Sieg auf der Habenseite (den Treffer erzielte Markic nach Vorarbeit von Salamon), der noch höher hätte ausfallen können. „Unterm Strich sind wir verdienter Turniersieger. Das waren richtig gute Tests, die wir uns mit dem Cup-Sieg versüßten“, so Porics, der von einem „rundum gelungenen Sonntag“ spricht.