Edelmetall für UET. Die UET Dancers holten zwei Österreichische Meister- und einen Vizemeistertitel ins Burgenland.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Juli 2021 (01:26)
440_0008_8133249_eis29fs_crazealot2.jpg
Haarscharf. Die Gruppe „Crazealot“ (Elena Kittelmann, Laura Herdits, Stephanie Török, Becci Schindler, Marie Zechmeister, Marlies Franta) verpasste den Sieg um nur einen Punkt.
BVZ

In Wiener Neustadt gingen von 13. bis 16. Juli die Austrian Open über die Bühne. Unter den über 1.000 Teilnehmern waren auch 32 Eisenstädter Tänzer(innen), die teils beachtliche Ergebnisse erzielen konnten. Zehn Tanzbeiträge der UET Dancers qualifizierten sich für das Finale, drei davon erreichten trotz starker Konkurrenz sogar eine Podestplatzierung. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Marie Zechmeister, die mit dem Lyrical-Jazz-Solo „I Don‘t Think About You“ ins Finale einzog und sich dort gegen zwölf andere Tänzerinnen behaupten konnte. 102 Punkte erzielte sie mit der Choreographie, die sie mit ihrer Trainerin Stephanie Török entworfen hatte und schlussendlich verdient ganz oben auf dem Podest stand. Die 18-Jährige erreichte außerdem noch einen vierten Platz in der Kategorie „Open“ und durfte sich mit ihrem Partner Sebastian Hofbauer im Lyrical-Jazz-Paarbewerb über eine zweite Goldmedaille freuen, dort ging sie allerdings für die Ultra Dance Company aus Wien an den Start.

Erfreuliches Ergebnis nach langer Pause

Die höchste Stufe des Siegertreppchens erklommen mit Lana Adolf und Marlies Franta zwei weitere UET-Dancer. Sie überzeugten mit der Musical-Choreographie „A Friend Like Me“ von Naima Langenberger und Martina Piniel und ließen wie schon im Vorjahr alle Konkurrentinnen hinter sich.

Um nur einen Punkt musste sich die Gruppe „Crazealot“, die zu dem Song „The Other Side“ mit einer Choreographie von Stephanie Török angetreten war, ihren Mitstreitern von der Tanzschule Hippmann geschlagen geben. Zwar reichte es damit trotz starker Leistung knapp nicht zur Goldmedaille, aber immerhin zum Titel „Österreichischer Vizemeister“. Für UET-Dancers-Gründerin und Tanzsparten-Leiterin Doris Rupp fällt die Bilanz nach den vier Wettkampftagen äußerst positiv aus: „Durch die coronabedingt sehr kurze Trainingszeit waren wir sicher nicht optimal vorbereitet und starteten direkt aus dem Training heraus in den Wettkampf. Nach über einem Jahr Pause war es für unsere Tänzerinnen vor allem wichtig, wieder ein Ziel vor Augen zu haben und endlich wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, tanzen zu dürfen. Wir haben noch einen weiteren Wettkampf im September in Bad Ischl am Plan und hoffen, bis dahin noch einmal zulegen zu können.“