Osliper Pichler zum Auftakt gegen Thiem. David Pichler trifft zum Auftakt auf Dominik Thiem. Trotz schwerem Los überwiegt die Vorfreude.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 22. Mai 2020 (02:38)
Bärenstarker Gegner. David Pichler trifft zum Auftakt der Generali Austrian Pro Series auf Dominik Thiem.
Wagentristl

Burgenlands Nummer eins gegen die Nummer drei der Welt: Rot-Goldene Tennis-Fans haben sich wohl schon eine Erinnerung auf Montag, 12 Uhr, gestellt. Da trifft der Osliper David Pichler (Servus TV überträgt) auf Dominik Thiem im ersten Match der Generali Austrian Pro Series in der Südstadt.

„Das ist natürlich eine unglaubliche Ehre“

Teilnahmeberechtigt sind dabei nur die 16 besten Spieler Österreichs. In Gruppe A trifft Pichler neben Thiem auf Lukas Miedler und Sandro Kopp. Trotz des schwierigen Loses überwiegt beim Osliper aber die Vorfreude: „Ich habe noch nie gegen ihn gespielt, das ist natürlich eine unglaubliche Ehre.“

Gleich beim ersten Match im Jahr auf so einen Hochkaräter zu treffen, ist allerdings eine große Herausforderung. „Vor allem das Tempo wird ungewohnt hoch, Dominik spielt immer schnell und auch mit extrem viel Spin.“

Nach langer Pause noch nicht in Bestform

Besonders nach der langen Pause und in Anbetracht des Trainings-Rückstandes wird die Begegnung wohl an den Kräften zehren. Zur Vorbereitung werde er sich vielleicht noch ein Match von Thiem ansehen. Auch für Profi Pichler ist das Match etwas Besonderes: „Ich werde sicher kurz vorher total nervös werden“, gibt der 25-Jährige zu.

Im zweiten Match geht es einen Tag später, am Dienstag (gegen 18 Uhr), gegen Sandro Kopp weiter. Gegen den Tiroler hat er einen Sieg und eine Niederlage aufzuweisen. Auch wenn er Kopp stark einschätzt, wird es „das vergleichsweise einfachste Match der Gruppe.“ Mittwoch zur gleichen Zeit folgt die Begegnung mit Lukas Miedler, gegen den Pichler zuletzt bei Jugend-Turnieren gespielt hat.

Ohnehin sei die Form derzeit bei allen ein großes Fragezeichen. Er selbst sei jedenfalls noch weit entfernt von seiner Bestform, vor allem was die körperliche Fitness angeht. Trainiert wird derzeit in Oslip und in St. Margarethen mit seinen ehemaligen Club-Kollegen aus der 2. Bundesliga.

Gespielt wird bei den Generali Austrian Pro Series zuerst in vier Vierer-Gruppen, der Letztplatzierte scheidet aus. Die besten Zwölf kommen weiter und setzen das Turnier in vier Dreier-Gruppen fort. Am Ende gibt es ein Turnier nach Vorbild der ATP-Finals. Mehr Infos: www.oetv.at