Dragonz-Saisonstart: „Besser geht‘s kaum“

Die Drachen-Damen gewannen ihr erstes Match in der 2. Bundesliga. Auch die Herren feierten im Cup einen souveränen Sieg.

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 01:18

BBC NORD DRAGONZ LADIES - BC VIENNA 63:57

Die neue Damen-Mannschaft des BBC Nord startete mit einem souveränen Sieg gegen den BC Vienna 87 in die erste Saison in der 2. Bundesliga. Die Ladies von Trainerin Lana Petrovic wirkten bei ihrem Debüt keineswegs wie „Frischgefangte“. Von Beginn an gingen die Eisenstädterinnen beherzt ans Werk und waren in allen Vierteln die tonangebende Mannschaft.

In der Offensive und vor allem bei Distanzwürfen wirkten die jungen Damen eher wie eingespielte Routiniers und machten der — teilweise körperlich überlegenen — Defensive der Wienerinnen das Leben schwer. Natürlich zeigten die Eisenstädterinnen aber auch noch „Kinderkrankheiten“ im Spielsystem. Unterm Korb würde die ein oder andere sprungstarke Riesin nicht schaden. Offensiv wie defensiv gelangten zu viele Bälle zu den Gästen, teilweise fielen Körbe aus dritten und vierten Versuchen.

„Besser geht’s kaum“, ist Coach Petrovic in Summe aber „sehr zufrieden. Wir haben alles, was wir trainiert und uns vorgenommen haben, im Match umgesetzt und keine Nervosität gezeigt. Unsere Schwäche ist natürlich die fehlende Erfahrung, aber das wird sich im Laufe der Saison auch noch bessern.“

BBC NORD DRAGONZ - BASKET FLAMES 81:70 (22:21, 20:14, 21:16, 18:19)

Am Wochenende ging es auch für die Herren wieder zur Sache: In Runde eins des Basketball Austria Cups empfing die Mannschaft von Coach Felix Jambor zuhause im Allsportzentrum die Basket Flames aus Wien. Für die Neulinge Kyran McClure und Jordan Roberts war es die Feuerprobe im BBC Nord-Dress — die beide souverän bestanden. Roberts brachte Ruhe und Sicherheit ins Spiel, McClure schrieb 16 Punkte an und war mit enormer Schnelligkeit für die Defenisve der Flames kaum zu stoppen. Allerdings erwischte er für seine Verhältnisse „einen schlechten Wurftag. Normalerweise hat er eine Dreier-Quote von über 50 Prozent und weiß auch wie man die Gelegenheiten für Würfe kreiert. An guten Tagen kann man sich von ihm durchaus 25 oder sogar über 30 Punkte erwarten“, meint Jambor voller Vorfreude.

Allerdings brachte das Cup-Match gegen die Flames auch eine Hiobsbotschaft: Pechvogel Lukas Knor fällt erneut für mindestens sechs Wochen aus. „Er hatte nach wenigen Minuten in der Luft Kontakt, beim Landen hat er sich dann scheinbar das Nabengewebe im Seitenband von seiner letzten Verletzung im Knöchel wieder aufgerissen“, leidet der Coach mit seinem Eigenbau-Spieler mit. Für ihn springt der 17-jährige Dogus Demirel ein.