Warriors im Höhenflug

Völlig überraschend liegen die UBC Eisenstadt Warriors nach dem 80:70 in Güssing an der Tabellenspitze.

Erstellt am 26. November 2021 | 01:42
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Spielertrainer Jakob Völker (r.), Bernd Lautischer (l.) und die UBC Eisenstadt Warriors liegen überraschenderweise an der Tabellenspitze.
Foto: Wagentristl

Vor dem ersten Match hätte man bei den Warriors aus der Landeshauptstadt wohl nicht einmal von der Tabellenspitze zu träumen gewagt. Nach dem ersten Sieg im Haupstadt-Derby in der Vorwoche folgte am Samstag der erste Auswärtssieg in Güssing. „Unglaublich“ und „wunderschön“, so das „fast sprachlose“ Fazit der Publikumslieblinge.

Auch in den Landessüden begleitete die Warriors ein gut gefüllter Fanbus, die Folge war Heimspiel-Atmosphäre trotz über hundert Kilometer Entfernung.

Auch vom Fan-Support angespornt, starteten die Eisenstädter ins Match. Die Gastgeber aus dem Landessüden plagten unterdessen Ausfälle, womöglich hat man die neugefundene Stärke der Warriors auch unterschätzt. Jedenfalls begegneten sich die beiden Landesliga-Teams zuerst auf Augenhöhe. Zumindest bis Philipp Kedl — der auch im erweiterten Kader der BBC Nord Dragonz in der 2. Bundesliga steht — sich ein Herz fasste und einen Wurf nach dem anderen versenkte. Mit 25 Punkten verwies er als MVP sogar Simon Killian (24 Punkte) auf Platz zwei. Das Warriors-Triumvirat vervollständigte Ex-Rocks-Spieler Felix Reimann mit gutem Aufbauspiel und Treffern aus allen Lagen.

„Es war eine rundum solide Partie, einzig die Wurfausbeute hätte unterm Strich noch besser ausfallen können. Dann wäre sogar ein dreistelliges Ergebnis drin gewesen“, ist Spielertrainer Jakob Völker mit den Jungs aus der Landeshauptstadt zufrieden.

Da die Landesliga nicht als Spitzensport gilt, geht es für die Warriors nach dem 80:70-Sieg nun in eine zweiwöchige Zwangspause. „Ab 10. Dezember (Stand Mittwoch; Anmerkung BVZ) könnten wir wieder ins Allsportzentrum, einen Tag später sollte eigentlich bereits das Match gegen Mattersburg folgen“, erklärt Völker. Ob tatsächlich wie geplant gespielt wird, ist aber mehr als fraglich.