Leithaprodersdorf-Kapitän Mozelt: „Vermisse die Jungs“. Kapitän Patrick Mozelt kommuniziert mit den Kollegen nur per Handy. Beruflich hat er auch „umgestellt“.

Von Philipp Frank. Erstellt am 05. April 2020 (04:09)
Patrick Mozelt arbeitet unter der Woche für eine Speditionsfirma auch per Teleworking.
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Die Kicker beim Tabellenvierten der Burgenlandliga vertrieben sich in den ersten Wochen des Trainingsverbotes die Zeit mit einer Gaberl-Challenge. Via Facebook filmten sich Spieler, Betreuer und Funktionäre beim Gaberln im Garten oder auf der Terrasse und nominierten nach erfolgreicher Challenge zwei weitere Personen des SV Leithaprodersdorf.

Alle waren bei der Gaudi dabei – nur Cheftrainer Peter Benes nicht. „Aber nicht weil ich es nicht wollte, ich bin nur nicht bei Facebook registriert und wusste gar nichts davon“, schmunzelte Benes.

Einer, der die Challenge erfolgreich meisterte, war Leithaprodersdorf-Kapitän Patrick Mozelt. Auch er hält sich selber mit Heimprogramm zu Hause fit.

Dass ihm seine Mannschaftkollegen fehlen, ist kein Geheimnis: „Natürlich vermisse ich die Jungs. Liebe Grüße an alle Leitharaner – wir kommen stärker wieder zurück“, gibt sich Mozelt kämpferisch. Er selber kommt momentan auch nur zum Trainieren außer Haus. Mozelt arbeitet in einer Spedition und ist für die Betreuung der Kunden im Außendienst – zumindest zwei Tage die Woche – zuständig. „Leider geht das gerade nicht. Ich arbeite von daheim aus.“