„Sind nicht zusammengekommen“: Ivanovic verlässt Siegendorf

Erstellt am 16. Juni 2022 | 02:45
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Fußball Symbolbild
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Foto: Nattawit Khomsanit/shutterstock.com
Beim ASV Siegendorf wird Tomi Ivanovic nicht den Weg in die Regionalliga mit antreten.
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Er ist der einzige Siegendorfer, der regelmäßig in der Startelf stand und auch seine Tore – zehn an der Zahl heuer – für seinen Stammklub erzielte. Seit Jahren gehört er zum Stamm, doch das könnte sich bald ändern.

„Einigen ist scheinbar der Erfolg zu Kopf gestiegen“ Präsident Peter Krenmayr

Bei den Vertragsverhandlungen mit der Vereinsspitze, fand man keinen gemeinsamen Nenner. „Wir haben ihm ein verbessertes Angebot vorgelegt und sind an unsere Grenzen gegangen. Wir werden seine Forderungen nicht erfüllen, unser Angebot galt bis am Dienstag, er hat es nicht angenommen“, polterte ASV-Präsident Peter Krenmayr.

Die Zeichen stehen auf Abschied. „Einigen ist scheinbar der Erfolg zu Kopf gestiegen“, legte der Vereinsboss nach, und fügte noch an: „Wir müssen auch eine 1B-Mannschaft aufbauen, da soll das Geld lieber den jungen Siegendorfern zu Gute kommen, die liegen mir am Herzen.“

Noch ist die Tür für Tomi Ivanovic nicht ganz geschlossen seitens des Vereins, „aber wenn er jetzt geht, gibt es keine Chance mehr auf eine Rückkehr, solange ich hier Präsident bin!“

Ivanovic bedauert die gescheiterten Verhandlungen: „Wir sind nicht zusammengekommen, für mich schließt sich nun einmal das Kapitel beim ASV Siegendorf. Ich habe mehrere Angebote vorliegen und werde mir einmal alles anhören, dann schauen wir weiter.“

Auch Abwehrrecke Deni Stoilov wird nicht mehr länger das rot-weiße Trikot tragen. „Sein Vertrag ist ausgelaufen und wir haben ihn nicht mehr verlängert“, erklärte Krenmayr. Auch hier konnte man sich nichtg einigen. Nun wartet auf die Siegendorfer Funktionäre viel Transfer-Arbeit. Mit einem Innenverteidiger ist man sich schon einig, weitere Neuzugänge sollen in den nächsten Tagen folgen.