Streifen des Glücks in Parndorf

Erstellt am 17. Dezember 2021 | 01:31
Lesezeit: 2 Min
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Alles im Fokus. Parndorfs Sportkoordinator Simon Knöbl darf den Kickern derzeit beim Mannschaftstraining am hauseigenen Kunstrasenstreifen zuschauen.
Foto: BVZ
Die Parndorfer trainieren wieder und nutzen dabei den neuen Kunstrasenstreifen im Heidebodenstadion.
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Der Lockdown ist vorbei und die Parndorfer haben sofort wieder die Ärmel hochgekrempelt. Den ganzen Dezember über trainieren die Kicker schon ihr Heimprogramm. Zum Teil wurde auch das erlaubte Stationstraining im Heidebodenstadion genutzt. Jetzt geht es aber wieder ans Eingemachte – „und was im erlaubten Bereich ist“, berichtet Sportkoordinator Simon Knöbl. Drei gemeinsame Trainingseinheiten gibt es bis Weihnachten, die erste fand am Dienstag statt. Mit reger Beteiligung, wie Knöbl mit Wohlwollen zur Kenntnis nahm. „18 Spieler waren dabei. Ich denke, das passt“, durfte er den Kickern in der Kraftkammer, auf der Laufstrecke, am Naturrasen hinter dem Tor und zu guter Letzt auch am Kunstrasen neben der Tribüne zuschauen.

Mit großer Anstrengung wurde der Kunstrasenbereich von den Schneemassen befreit, um jetzt darauf trainieren zu können. Die Breite von vier Metern lässt zwar kein klassisches Fußballmatch zu. „Trotzdem ist genügend Raum für Pass- oder Technikübungen vorhanden“, wird der kleine Kunstrasen wohl auch in der Wintervorbereitung eine große Rolle spielen. Was noch als positiver Nebeneffekt dazukommt, ist die spezielle Lage. „Durch die Tribüne gleich daneben sind wir vor Wind oder Nässe geschützt. Es ist dort sehr angenehm zu trainieren“, freut sich Knöbl schon auf die Jänner- und Februar-Einheiten „dahoam“. Nach den drei gemeinsamen Adventtrainings ist jetzt vorerst bis 17. Jänner Schluss. „Die Spieler bekommen ein Heimprogramm mit, wenn sie das wollen. Ansonsten sind die Kicker intelligent genug, um sich fitzuhalten“, glauben Knöbl und Co. an eine gewisse Eigendynamik beim individuellen Heimtraining.