Mandl beim ASKÖ Klingenbach: „Qualität im Team passt“. Der Ex-Horitschon-Coach Christoph Mandl kommt zu Klingenbach und soll eine mäßige Hinrunde vergessen machen – mit ihm soll ein Abstieg vermieden werden.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 20. Dezember 2017 (02:45)
BVZ
Neuer Coach. Christoph Mandl soll Klingenbach wieder stark machen.

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Der ASKÖ Klingenbach durchlebte eine mehr als bescheidene erste Saisonhälfte, mit einem Blick auf die Tabelle. Geschuldet waren die durchwachsenen Auftritte aber sicher auch der Tatsache, dass „gestandene“ Akteure wie Christoph Dihanich und Thomas Klemenschitz einige Spiele verletzungsbedingt verpassten und so dem Klub nicht helfen konnten.

Nach Interimslösung kommt nun Mandl

Aber die mageren zwölf Punkte aus 15 gespielten Partien waren unterm Strich einfach zu wenig. Der Verein, rund um Obmann Hans Dihanich und Sektionsleiter Rudi Karall, zog deshalb die Reißleine und trennte sich von Peter Kastanek – das Duo Sascha Kalss und Rudi „Beki“ Hartmann übernahm dann interimistisch. Im Winter wollte man einen neuen starken Mann an der Linie präsentieren, in Ex-Horitschon Betreuer Christoph Mandl hat man ihn jetzt anscheinend auch gefunden.

„Er kennt die BVZ Burgenlandliga bestens, hat Erfahrung mit jungen Spielern in Schwechat und Horitschon sammeln können und verfügt über die Trainer-A-Lizenz. Wir sind sehr glücklich mit dieser Lösung“, berichtet Rudi Karall, der ergänzte: „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit ihm den Klassenerhalt schaffen und uns steigern können.“

Der Neo-Klingenbach-Coach sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Es freut mich, dass mir Klingenbach diese Möglichkeit bietet. Ich kenne einige Jungs natürlich noch aus den Duellen, als ich noch in Horitschon Trainer war. Ich bin auch felsenfest überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen, das hat auch oberste Priorität. Doch ein einstelliger Tabellenplatz scheint definitv auch nicht unmöglich.“ Ob Sascha Kalss sein „Co“ bleibt, ist offen, da er ein Angebot von einem anderen Verein vorliegen hat. „Das wird sich diese Woche entscheiden“, so Karall.

Neuer Stürmer soll das Angriffsspiel beleben

Doch um in der Tabelle nach weiter oben schielen zu können, braucht es Tore – und davon sicherlich mehr, als im abgelaufenen Herbst, als man magere 14 Treffer erzielte. Deshalb wurde Klingenbach am Transfermarkt tätig und holte mit Petar Rypak einen neuen Stürmer. Der 21-jährige Slowake kommt von OFK Dunajska Luzna (dritte slowakische Liga) und soll für Tore sorgen.

„Er kann im Sturmzentrum oder auch auf der Seite spielen. Wir müssen offensiv gefährlicher werden und auch schwerer auszurechnen sein. Im Herbst waren wir da im Angriff zu wenig präsent und zu wenig durchschlagskräftig, das war leider nur ein laues Lüftchen. Mit Rypak, gemeinsam mit Michal Kozak, wird das auf alle Fälle besser werden. Dieses Duo wird sicher Tore für uns machen“, so Karall.

Mandl ist von seinem (derzeitigen) Kader ebenfalls überzeugt: „Die Qualität, sowie auch Quantität der Mannschaft sollten soweit passen. Ich denke, dass wir im Frühjahr sicher eine gute Rolle spielen werden.“ Der Neo-Coach möchte seine Spieler auch so rasch wie möglich persönlich kennenlernen. „Vielleicht geht sich noch vor Weihnachten ein Treffen aus, doch das ist schon kurzfristig. Unsere Vorbereitung beginnt am 8. Jänner, spätestens dann werden wir alle zusammenkommen.“