Tennis-Duo: Eine Zwangpause hier, ein Turniersieg da. Während für Michael Frank das Sportjahr 2019 gelaufen ist, triumphierte David Pichler in Kuwait im Doppel.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 13. November 2019 (02:30)
Für Michael Frank heißt es nun Regeneration und Kondition tanken in der Südstadt, statt Turnier in Israel zu spielen.
zVg

Das Turnierjahr 2019 ging für die BTV-Hoffnung Michael Frank aus Eisenstadt früher als geplant zu Ende. Anstelle einer Turnierreise nach Israel stehen derzeit Konditionstraining und Therapien auf dem Programm. Eine verletzte Sehne im rechten Handgelenk trägt Schuld daran.

Der letzte Turnierauftritt des Eisenstädters im kroatischen Cavtat endete sehr schmerzhaft. Zwar brachte das BTV-Talent seine Spiele im Einzel (2:6, 5:7 gegen den Türken Mart Arabaci) und im Doppel zu Ende, eine Siegchance bestand aufgrund der Umstände aber nicht.

Im Doppel kämpfte Frank mit dem Italiener Alberto Orso zwar bis zum 8:10 im Match-Tiebreak verbissen, aber wirklich unglücklich machte die Auftaktniederlage den Burgenländer nicht. Denn nach dem Doppel-Aus wurde sofort die Heimreise angetreten und schon am nächsten Tag ging es zu ersten Untersuchungen, die einen Einriss samt Entzündung und Knochenmarksödem in Franks Handgelenk diagnostizierten.

„Michi hat in dieser Saison sehr viel gespielt. Die Verletzung resultiert wohl aus einer Überbeanspruchung“, erzählte seine Mutter Susanne Frank. Ab wann wieder leichtes Schlagtraining möglich ist, entscheiden weitere Untersuchungen. Der Tagesplan in der Südstadt ist dennoch straff durchstrukturiert. Einerseits wird die Verletzung mittels Laser- und Magnetfeldtherapie behandelt und andererseits wird an der Kondition gefeilt. Alles unter dem Motto „zumindest bis Jahresbeginn wieder in alter Stärke auf die Turnierebene zurückkehren zu können“.

Doppel-Titel für David Pichler in Kuwait

Der Osliper David Pichler durfte sich in Kuwait über einen weiteren Doppel-Titel freuen. Mit seinem Partner Vitaliy Sachko aus der Ukraine fegte das Duo im Finale über die deutsch-indische Paarung Kai Wehnelt/Adil Kalyanpur glatt mit 6:4 und 6:1 zum Erfolg. Im Einzel lief es auch ganz gut für Pichler. Er kämpfte sich bis ins Semifinale, wo er sich dem Franzosen Valentin Royer mit 6:3 und 6:4 geschlagen geben musste.

Diese Woche ist der Osliper in Indien im Einsatz. Beim mit 54.160 Dollar dotierten Turnier in Pune traf Pichler in Runde eins auf Ergi Kirkin. Im Doppel spielt er mit Danylo Kalenichenko gegen Arjun Kadhe und Saketh Myneni (Anm: beide Spiele nach Redaktionsschluss).