Heimkehr des SC Eisenstadt. Nach langen Diskussionen und Planungen von Stadt und Verein ist es nun fix: Der SC Eisenstadt spielt am 8. August erstmals seit 2008 in der Landeshauptstadt.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 30. Juli 2020 (15:29)

Das Warten hat ein Ende: Der SCE kehrt nach zwölf Jahren zurück nach Eisenstadt. Nach dem Konkurs und Exil-Spielstätten in Ritzing und Schützen hat der Club aus der Landeshauptstadt ab 8. August wieder einen Platz in seiner Heimat. Der erste Anstoß auf der Leichtathletik-Anlage in der Landeshauptstadt fällt beim BFV Cup-Match gegen den SC Neusiedl.

„Der SCE trägt einen wichtigen Beitrag zum sportlichen Angebot der kleinsten Großstadt der Welt bei“, betont Bürgermeister Thomas Steiner und verweist auch auf die Förderung der Stadt und die Kosten für die multifunktionale Leichtathletik. Mit diesem „Leuchtturmprojekt haben wir nun auch die Möglichkeit, den SC Eisenstadt heim zu holen.“

Peter Wagentristl

„Wir freuen uns riesig über die Heimkehr nach Eisenstadt“, jubelte Michael Billes, Obmann des SC Eisenstadt. Die Trainings und Reserve-Matches finden weiter in Schützen statt, der Nachwuchs kickt dank einer Kooperation mit dem Gymnasium Kurzwiese auf dessen Schulsportplatz. So soll der Rasen geschont werden und der Leichtathletik-Betrieb möglichst unbeeinträchtigt stattfinden können. Das Comeback der Kampfmannschaft – „auf einer top-modernen Anlage, die alle Stückerl spielt“, wie Billes anmerkte – ist für den SCE „etwas ganz Großes.“ Seit der Neugründung 2018 habe der Verein eine stetige Entwicklung gezeigt und sei nun sportlich, strukturell und finanziell konsolidiert.

Kommende Saison will man am neuen Standort dort weitermachen, wo man „im Herbst aufgehört habe. Die Mannschaft hat das Potential, in jedem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. Mit Roland Wisak haben wir einen Top-Fachmann als Trainer, der die nötige Ruhe und Erfahrung mitbringt“, so SCE-Vorstand Markus Bauer.

Bei der Heimkehr des SCE werden Sitz- und Stehplätze zur Verfügung stehen, die Covid-19-Bestimmungen gilt es dabei genau einzuhalten. Dennoch steht einem Fußballfest nichts im Weg: „Der Fußball kehr heim nach Eisenstadt“, brachten es Steiner und Billes unisono auf den Punkt.