Neudörfl sicherte sich mit Derbysieg gegen Sauerbrunn die Krone

Erstellt am 26. Juni 2022 | 05:33
Lesezeit: 3 Min
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Die UTC Neudörfl-Damen Sarah Voit, Silvia Chuda, Patricia Rogulski und Nina Voit (v.l.) holten sich den Meistertitel in der Damen-Landesliga A.
Foto: BVZ
Die Damen des UTC Neudörfl/WienInvest Group sicherten sich dank eines 6:1-Derbytriumphs gegen die Nachbarinnen aus Bad Sauerbrunn souverän den Titel.
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Foto: BVZ

BAD SAUERBRUNN - NEUDÖRFL 1:6. Die Damen des UTC Neudörfl sind zurück am burgenländischen Tennis-Thron. Nach dem „Corona-Titel“ 2020 und Platz zwei im Vorjahr gewannen die Titelfavoritinnen das Derby gegen Bad Sauerbrunn mit 6:1. Die Kurortlerinnen waren ja sensationell als Tabellenerste in die letzte Runde gegangen.

Ob Mannschaftsführerin Sarah Voit immer klar war, dass ihr Team am Ende auf Platz eins steht? „Wenn man die Geschichten dahinter kennt, war es nicht selbstverständlich. Es waren nicht immer alle fit, die gespielt haben. Ich musste als Mannschaftsführerin immer die Leute bitten, dass sie trotzdem spielen. Ich bin sehr dankbar, dass unsere Spielerinnen so hinter dem Verein stehen und immer, wenn es irgendwie gegangen ist, gespielt haben.“ Ob Neudörfl die Aufstiegsspiele in die 2. Bundesliga spielt, entscheidet sich diese Woche.

ROHRBACH - SPORT-HOTEL-KURZ 3:4. Zum Ende einer starken Premierensaison in der Landesliga A feierten die Oberpullendorferinnen einen knappen Auswärtssieg in Rohrbach, was Tabellenrang drei einbrachte.

„Es war sehr spannend. Wir mussten nach den Einzeln mit der Aufstellung taktieren, was uns gut gelungen ist“, erzählt Anna Pürrer, die für den einzigen Einzelsieg sorgte. Den zweiten bekam man aufgrund der Aufgabe von Katja Schmidt gegen Sara Hutter nach nur einem Spiel. In den Doppeln machten Anna Pürrer und Daniela Schlapschy einen Satzrückstand wett und siegten noch im Match-Tiebreak, Lea Gruber/Sara Hutter gewannen ebenfalls knapp mit 7:5, 7:5.

NEUSIEDL/SEE - NEUTAL 6:1. Die Neusiedlerinnen zementierten gegen Tabellenschlusslicht Neutal den zweiten Platz im unteren Play-off ein, der Klassenerhalt dürfte damit geschafft sein. Mannschafsführerin Cornelia Postl-Stranz ist jedenfalls zufrieden mit der abgelaufenen Spielzeit: „Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir geschafft. Wir sind hinter Eisenstadt Zweiter im unteren Play-off, mehr war nicht drin.“

Erstmals in dieser – aufgrund der Personalsituation – so schwierigen Saison schaffte es Neutals Kapitänin Michaela Faymann gegen Neusiedl nicht, fünf Spielerinnen auf den Spielbericht zu bringen. Das allerletzte Aufgebot musste dann auch noch die Aufgabe von Sophie Reismüller verkraften. Mit insgesamt drei „vorgegebenen“ Punkten gab es keine Chance auf Zählbares für die Tabelle, sorgte Manuela Prandler für den Ehrenpunkt im Spiel.

OGGAU - EISENSTADT 0:7. Im letzten Saisonspiel wollte Eisenstadt noch einmal zeigen, dass man zu Höherem berufen ist, als zum unteren Play-off. Mit einem ungefährdeten 7:0-Erfolg gelang das auch. „Wir sind mit Platz fünf am Ende zufrieden, nächstes Jahr wollen wir aber oben mitspielen“, sagte die stellvertretende Mannschaftsführerin Kristin Haider-Maurer. Die Oggauerinnen müssen als Vorletzte wohl den Gang in die Landesliga B antreten.