2. Klasse Nord: Pinter übernimmt Wulka. Toni Dwornikowitsch hat sich dazu entschieden, den Verein noch vor Beginn der Saison 2021/22, aus privaten Gründen zu verlassen. Christian Pinter übernimmt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. Juni 2021 (03:06)
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Toni Dwornikowitsch verlässt aus privaten Gründen den SV Wulkaprodersdorf. Seinen Nachfolger…
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„Hut ab vor diesem Verein“, wie der ehemalige Coach schön formulierte. Beide Seiten, sowohl Obmann Christopher Ivanschitz, als auch Ex-Trainer Toni Dwornikowitsch sind sich einig, dass man im Guten auseinandergegangen ist. „Ich weiß, dass mir die kommende Saison viel Kraft gekostet hätte, da wir dieses Jahr sicher um den Aufstieg mitspielen werden, doch leider fehlt mir diese zurzeit, daher bat ich den Verein, einen neuen Trainer zu suchen, der diese super Truppe zur Meisterschaft führen kann“, so der 52-Jährige.

„Sind wie eine Familie für mich geworden“

Toni Dwornikowitsch: „Ich möchte mich noch einmal beim SV Wulkaprodersdorf von ganzem Herzen bedanken. Vom Vorstand über Funktionäre bis hin zu meinen Jungs sind alle klasse und haben immer zu mir gehalten. Sie sind für mich wie eine Familie geworden und ich werde ihnen weiterhin als Fan bei den Spielen zur Seite stehen und sie anfeuern – und wer weiß, ich bin ja schon einmal zurückgekommen.“

Bei der endgültigen Kaderplanung wartet man in Wulkaprodersdorf noch ab. „Ein Legionär hat uns schon zugesagt, dass er bleiben wird, bei den anderen zwei steht das noch in den Sternen“, wie Obmann Christopher Ivanschitz berichtete. Mittelfeld- und auch Schlüsselspieler Thomas Dragschitz bleibt dem Verein trotz Gerüchten um einen eventuellen Abgang erhalten. „Sollten uns Spieler verlassen, werden diese mit Sicherheit ersetzt, zusätzlich wollen wir uns noch auf der Stürmerposition verstärken“, meint der Vereinsboss.

Basis mit Einheimischen hat Pinter überzeugt

Mit Christian Pinter hat man bereits einen Ersatz für Toni Dwornikowitsch gefunden. Er wird ab sofort den SV Wulkaprodersdorf trainieren. „Es gab viele Faktoren, die dafür gesprochen haben, dass dieser Posten der richtige für mich ist, vor allem das Konzept von Wulkaprodersdorf mit einer guten Basis und vielen einheimischen Spielern gefällt mir besonders gut, da ich der Meinung bin, dass genau das der richtige Weg ist, um einen Verein gesund führen zu können“, so Neo-Trainer Pinter auf die Frage, was ihn dazu bewogen hat, diesen Job anzunehmen.