Ein Seuchenjahr zum Vergessen

Patrick Mozelt, der Spielführer des SV Leithaprodersdorf, spricht über die abgelaufene Herbstsaison und hofft auf ein besseres Frühjahr.

Erstellt am 09. Januar 2022 | 02:54
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Patrick Mozelt
Der Anführer. Patrick Mozelt ist beim SV Leithaprodersdorf der Chef auf dem Platz und gibt dort den Ton an. In der Herbstmeisterschaft konnte er verletzungsbedingt allerdings nur wenige Spiele bestreiten. Das soll nun im Frühjahr wieder besser werden.
 
Foto: Foto: Ivansich

Leithaprodersdorf-Kapitän Patrick Mozelt blickt auf eine, für ihn persönlich mehr als durchwachsene Herbstsaison zurück. Nach langer Verletzungspause kehrte er erst im Saisonfinish wieder auf den Platz zurück. „Leider war es eine Seuchensaison für mich. Ich habe von acht Wochen Vorbereitung nur eine ganze Woche - die letzte - trainieren können.

Somit war ich auch nicht in gewohnter Manier am Platz vertreten. Aus den ersten vier Meisterschaftsspielen haben wir dann nur drei Punkte geholt und am fünften Spieltag in Allhau auch verloren. In der Folgewoche habe ich mir dann einen Muskelfaserriss im Training zugezogen und war wieder vier Wochen außer Gefecht“, klagte der 29-Jährige.

„Sind nicht immer mit Punkten belohnt worden“

Die Leithaprodersdorfer starteten mit zwei unglücklichen Niederlagen in Pinkafeld und gegen Siegendorf (jeweils mit 1:2) in die Saison. „Da waren wir in beiden Spielen ebenbürtig und hätten uns auch Punkte verdient gehabt“, berichtete Mozelt. Ab der zehnten Runde lief es dann besser für die Mannschaft von Trainer Peter Benes. „Leider sind wir da aber auch nicht immer mit Punkten belohnt worden (1:3 gegen Bad Sauerbrunn daheim oder das 4:5 auswärts in Deutschkreutz).

Der endgültige Befreiungsschlag gelang uns dann gegen die FSG Oberpetersdorf mit einem 8:2-Schützenfest, dem anschließenden Remis in Oberwart und dem Sieg im letzten Heimspiel gegen Horitschon mit 3:0“, resümierte der Kapitän. Nach der schweren Auslosung zum Beginn der Saison, kämpfte sich die Mannschaft dann also doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss.

„Ich denke, da haben wir noch wirklich gute Voraussetzungen für die Rückrunde geschaffen. Zudem sind auch wieder viele junge Einheimische zum Zug gekommen, so soll auch die Zukunft in Leithaprodersdorf aussehen – immer mit der Voraussetzung in der Burgenlandliga eine Rolle zu spielen. Ein Spagat, der nicht immer einfach ist, aber die Verantwortlichen im Verein geben stets ihr Bestes“, so der gebürtige Stotzinger über die Vereinsphilosophie.

Auch über die Neuzugänge zeigt sich Mozelt erfreut. Mit Michael (Kohfidisch) und Marcel (Siegendorf) Wölfer hat der Verein zwei Defensivallrounder verpflichtet. „Ich kenne beide schon bereits aus diversen Jugendauswahlmannschaften und bin sehr guter Dinge, dass uns beide weiterhelfen können und auch werden. Charakterlich sind die Jungs top und passen meiner Meinung nach sehr gut ins Leitha-System.“ Weitere Transfers sind nicht mehr geplant.

„Freuen uns schon auf den Start im Jänner“

Am 10. Jänner startet die Vorbereitung auf dem Platz in Leithaprodersdorf. Bis dahin sind wieder Heimläufe angesagt. „Seit Anfang Dezember haben wir das obligatorische und beliebte Heimprogramm von Trainer Peter Benes mit zwei Läufen pro Woche und einem Training via Zoom (Kraft/Ausdauer). Wir freuen uns jedoch mehr auf den gemeinsamen Start im Jänner. Die Vorbereitungsspiele stehen auch alle und wir hoffen, dass alles nach Plan verlaufen kann“, so der SVL-Spielführer.

Das sportliche Ziel für das Frühjahr ist auch klar: „Wir wollen auf jeden Fall die 40-Punkte-Marke erreichen und einen einstelligen Tabellenplatz absichern. Natürlich wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und uns so schnell wie möglich vom unteren Drittel absetzen. Das ist auch auf jeden Fall möglich, wie wir in den letzten Spielen der Hinrunde schon bewiesen haben“, meinte Patrick Mozelt abschließend.