Drei Dart-Asse für Eisenstadt: WM-Aus nach Nervenkrimi in 2. Runde

Nach gutem Start scheiterten alle drei Spieler des Eisenstädter Dartclubs in der zweiten Runde der PDC-Weltmeisterschaft.

Erstellt am 07. Januar 2022 | 02:43
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Rowby-John Rodriguez
Jähes Ende. Die Freude über seinen Erstrunden-Sieg währte bei Rowby-John Rodriguez nur kurz.
Foto: BVZ

Die anfängliche Freude über die starken Auftritte der drei Österreicher bei der PDC-Dart-WM war schnell wieder verflogen. Noch vor Weihnachten verloren die Brüder Rusty-Jake und Rowby-John Rodriguez und Mensur Suljovic, die allesamt für den DC Eisenstadt spielen, ihre Zweitrunden-Partien.

Während Rowby-John an seine gute Leistung in der ersten Runde nicht anknüpfen konnte und deutlich verlor, machten Rusty-Jake Rodriguez und Mensur Suljovic die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Der 21-jährige Youngster lag gegen den Engländer Chris Dobey bereits mit 2:0 in Sätzen in Führung, gab das Spiel aber noch aus der Hand und verlor mit 2:3. Suljovic konnte gegen den Schotten Alan Soutar acht Matchdarts nicht verwerten und wurde bitter bestraft.

„Die Enttäuschung war bei allen groß“, sagte der Hornsteiner Alfred Söls, Manager von Suljovic und dem älteren Rodriguez-Bruder. „Rowby hat leider wirklich schlecht gespielt. Er ist ein Riesen-Talent, muss aber schauen, dass er mental stärker wird. Bei Mensur hat sich das Match im Kopf entschieden“, lautete sein Fazit. Weltmeister wurde schließlich der Schotte Peter Wright, der mit seiner bunten Irokesenfrisur und seiner extravaganten Kleidung als Paradiesvogel im Darts-Zirkus gilt.

Alfred Söls hatte schon einmal die Gelegenheit, gemeinsam mit ihm zu frühstücken: „Mit seinem normalen Outfit und seiner normalen Frisur habe ich ihn zuerst gar nicht erkannt. Ein wirklich lustiger Typ.“