Verletzungspech bei der Ski-Familie Rosa. Alle drei Rosa-Geschwister (Antonio, Viktoria und Johanna) aus Podersdorf benötigen derzeit noch, um wieder topfit zu werden.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 20. Februar 2019 (02:15)
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Klares Ziel: Über kurz oder lang will sich Antonio Roas wieder an die Spitze herantasten. Ende März sollen einmal die Österreichischen Meisterschaften in Saalbach neue Perspektiven eröffnen.

In den vergangenen Jahren durften sich nordburgenländische Ski-Fans mit den Geschwistern Antonio, Viktoria und Johanna Rosa freuen: Regelmäßig sorgten die Podersdorfer Exoten im österreichischen Skisport für Top-Ergebnisse und trugen ihren Skiklub Eisenstadt in die FIS-Ergebnislisten ein. Doch zuletzt wurden alle drei Geschwister durch Verletzungen zurückgeworfen.

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Leidiges Kreuzband. Nicht nur im Profi-Bereich nehmen Verletzungen zu, auch die burgenländische Elite bleibt nicht verschont. Antonio Rosa, hier nach seiner Verletzung, kämpft sich derzeit zurück.

Antonio Rosa (19) zog sich im vergangenen Jahr einen Kreuzbandriss zu. „Wegen der aggressiven Technik heute leider eine Mode-Verletzung“, stellt Trainer Michael Stocker gegenüber der BVZ fest. Mittlerweile befindet sich das Slalom-Ass wieder auf dem Weg zurück, in Bestform sei er aber noch nicht. „Wir müssen jetzt vor allem mit den FIS-Punkten herunterkommen, um in der Startliste weiter nach vorne zu rutschen“, so Stocker.

Aktuell wartet mit den Österreichischen Meisterschaften in Saalbach Ende März noch ein Großevent auf Antonio Rosa, bei dem er sich mit der nationalen Elite matchen wird. Das große Ziel für die nächste Saison sei aber jedenfalls das Erreichen des Europacup-Limits, wofür es weiterhin fleißig Renn-Praxis zu sammeln gilt.

Auch seine Schwestern fielen durch eine Verletzung zurück. Viktoria (16) hat mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen, der eigentlich Jahre zurückliegt. Ihre Zwillingsschwester Johanna brach sich im ersten Rennen der Saison den Daumen, weshalb ihr wichtige Praxis fehlt und die Ergebnisse noch nicht passen.