Fokus auf Entwicklung: Neo-Coach Zentner setzt auf Jugend

SC Eisenstadts Neo-Coach Martin Zentner will weiterhin auf die Jugend setzen.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 00:23
Lesezeit: 1 Min
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Das erfolgreiche Trainergespann beim SC Eisenstadt gibt es nicht mehr. Martin Zentner (l.) übernimmt den Cheftrainerposten von Roland Wisak.
Foto: BVZ

Der Trainerwechsel bei den Hauptstädtern kam durchaus überraschend, doch die Eisenstädter wurden schnell fündig und stellten den bisherigen Co-Trainer Martin Zentner als Nachfolger von Roland Wisak vor. Dies ist seine erste Station als Betreuer einer Kampfmannschaft, doch das Vertrauen seitens Obmann und Funktionären des Vereins ist groß.

Zentner will Wisaks System beibehalten

Zentner ist gebürtiger Wiener und wechselte 1997 erstmals von der Bundeshauptstadt ins Burgenland, wo er anfänglich als Nachwuchstrainer beim SV Sigleß fungierte. Im Laufe der Jahre wurde er dort ebenso Co-Trainer, Nachwuchsleiter und Sektionsleiter. Seine Karriere begann er übrigens beim Sportklub 15. Bis vor Kurzem war er noch als Co-Trainer an der Seite von Roland Wisak tätig, den er 2007 beim Lokalrivalen UFC St. Georgen kennenlernte. Aufgrund gemeinsamer Interessen, vor allem in fußballerischer Hinsicht, entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute fortbesteht.

Martin Zentner zur neuen Aufgabe: „Roli hat eine gut funktionierende Mannschaft hinterlassen, die ihre Stärke im 4-2-3-1 hat. Dieses System werden wir beibehalten. Gleichzeitig werden wir versuchen, in der Offensive präsenter und variabler zu agieren.“

Das oberste Ziel, das sich der Wiener für den Winter vorgenommen hat, ist es, den Kader zusammenzuhalten und gleichzeitig breiter aufzustellen. Der Fokus des Trainers und bekanntlich auch des Vereins liegt auf der Entwicklung junger Spieler und auf deren Integration in die Kampfmannschaft. Einen ersten Transfer darf der SCE bereits vermelden. Der 18-jährige Nico Stiglitz wechselt nach etwas mehr als einem Jahr beim UFC St. Georgen wieder zurück zu den Eisenstädtern.