ESU in den Top-Ten in Graz. Für drei Athleten der Eisenstädter Schwimm Union war das Event in der Steiermark trotz strenger Auflagen ein voller Erfolg.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 01. Mai 2021 (02:11)
Die SUNS-Trainer Patrick Oberroither und Lena Seebauer, aktuell bei der ESU aktiv, freuen sich über die Spitzenplatzierungen ihrer drei Schützlinge Felix und Florian Schumich sowie Szofia Molnar (nicht im Bild).
zVg, zVg

Von Freitag bis Sonntag matchten sich in der Grazer Auster die besten Nachwuchsschwimmer Österreichs um Edelmetall. Vertreten war auch die Eisenstädter Schwimm Union (ESU) mit drei Athleten.

„Aufgrund der noch immer anhaltenden schwierigen Wettkampfbedingungen im Zuge der Corona-Pandemie, stand die ESU mit einem kleinen Team am Start“, erklärt das ehemalige Trainerduo der Schwimm Union Neusiedl (SUNS), Patrick Oberroither und Lena Seebauer — beide haben wegen der Zwangspause im Neusiedler Schwimmsport in Eisenstadt angedockt.

Für die Landeshauptstadt stiegen in Graz Szofia Molnar sowie die Brüder Felix und Florian Schumich ins Becken. „Das Team bestritt ein stolzes Wettkampfprogramm mit respektablen Ergebnissen“, sind die Coaches stolz.

Molnar belegte in den Bewerben 100 Meter Rücken, 200 Meter Rücken, 200 Meter Kraul und 100 Meter Kraul jeweils einen Platz in den Top-Ten. Im Bewerb über 50 Meter Rücken ergatterte sie in ihrer Altersgruppe (AG14) den hervorragenden dritten Platz mit einer Zeit von 34,35 Minuten.

Der Osliper Felix Schumich schwamm insgesamt fünfmal unter die besten Zehn, sein bestes Ergebnis erreichte er im Bewerb über 100 Meter Rücken. Mit einer Zeit von 1:10,91 Minuten stieg er schließlich als Vierter der Altersgruppe ab 15 Jahren aus dem Wasser.

Sein Bruder Florian Schumich startete in der Allgemeinen Klasse und verpasste dort die Top-Ten nur knapp. Über 400 Meter Lagen schlug er als Elfter an, über 100 Meter Rücken reichte seine Leistung für Platz 13.

„Wir freuen uns auf die kommende Wettkämpfen und sehen im Hinblick auf die Covid Lockerungen im Mai positiv in die Sportzukunft“, resümierten die Trainer zufrieden.