Burgenländer im Spitzenfeld bei Shanghai-Cup. Thomas Zajac und Barbara Matz segelten auf Platz vier, Tanja Frank und Lorena Abicht landeten in Japan auf dem fünften Rang.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 01. November 2017 (02:07)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Symbolbild
www.shutterstock.com/Pavel Nesvadba

Die ehemaligen Partner beim Olympia-Bronze-Erfolg, Thomas Zajac und Tanja Frank, starteten mit ihren neuen Partnern am Wochenende bei zwei unterschiedlichen Großevents. Für Zajac und seine Partnerin Barbara Matz ging es nach China zum Shanghai Cup, Tanja Frank und Lorena Abicht segelten in Japan bei der Enoshima Olympic Week.

Das Damen-Duo startete in der 49erFX-Klasse gleich mit einem Sieg in die Olympic Week. Das hohe Niveau der ersten Regatten konnten Frank und Abicht über alle acht Wettfahrten aufrechterhalten. Mit Teilergebnissen zwischen Platz eins und Platz zehn landete man in der Gesamtwertung auf dem fünften Platz. Das Ergebnis selbst ist durchaus zufriedenstellend für das Team des Österreichischen Segel-Verbandes (OeSV), man weiß aber auch um das Potenzial des Duos. So resümierte etwa Bundestrainer Georg Fundak: „Im 49erFX gibt es noch ein paar Punkte, die man aufholen muss. Wir haben viele Stärken, aber auch Schwächen gezeigt, müssen die nächsten Monate gut und genau planen, um für die WM vor Aarhus (Dänemark) bestmöglich vorbereitet zu sein.“

Zajac und Matz holten in Shanghai Platz vier

Auch ein zweites Boot mit burgenländischer Beteiligung war in Japan am Start, allerdings in der 470er-Klasse. Thomas Czajka und sein Partner Niko Kampelmühler konnten mit einem Endscore von genau hundert Punkten und einem zwölften Platz als bestes Teilergebnis allerdings nicht über einen 24. Platz hinaussegeln.

Erfreulicher lief das Wettkampf-Wochenende für Thomas Zajac und Barbara Matz in Shanghai. In der Nacra17-Klasse segelte das rot-goldene Duo auf den vierten Platz und verpasste das Podest nur knapp. Die anspruchsvollen und — vor allem für Segler vom Neusiedlersee — ungewohnten Bedingungen bereiteten Zajac und Matz nach eigenen Angaben einige Schwierigkeiten. Mit dem Spitzenplatz vor der Kulisse der Millionenstadt können beiden dennoch zufrieden die Heimreise aus China antreten.