David Marin möchte „Spaß mit dem Team haben“

Erstellt am 17. Januar 2022 | 02:31
Lesezeit: 3 Min
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Wimpassing-Trainer Mike Hartl kann in der Rückrunde auf ein bekanntes Gesicht zählen. Mit David Marin kommt Offensiv-Power in die Mannschaft.
 
Foto: Foto: Frank
In der Saison 2019/20 schnürte Linksfuß David Marin schon einmal seine Packler für den SV Wimpassing. Nun ist er wieder an Bord.
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Das Team von Trainer Michael Hartl erhält eine weitere Verstärkung. Nachdem sich gleich ein ganzes Quartett (Samuel Adogbeji, Dominik Allacher sowie Michael Högerl und Elias Rosenbauch) zum UFC St. Georgen, dem Tabellenschlusslicht in der 1. Klasse Nord, verabschiedet hatte, stand man etwas unter Zugzwang.

Matthias Richter vom SV Leithaprodersdorf sowie Nico Kosch aus Wampersdorf hatte man schon auf der Haben-Seite. Jetzt kommt mit David Marin ein Spieler, der den Klub bereits kennt. Der bald 22-jährige Linksfuß gilt als robust und technisch versiert. Sein „linkes Pratscherl“ ist eine scharfe Waffe.

„Ich möchte wieder Spaß mit dem Team haben“, meint Marin, der es zuletzt in der Regionalliga Ost beim FC Marchfeld/Donauauen versuchte. Dort kam er aber nicht auf die gewünschten Einsatzminuten, auch Trainingsbeginn und Job als Seals-Manager ließen sich nur schwer vereinbaren. Der Ebergassinger wurde bei Austria Wien ausgebildet, durchlief von der U11 bis zur U18-Akademie sämtliche Jugendmannschaften.Zum Sprung ins (Jung)Profitum reichte es dann aber doch nicht. „Ich misse die Zeit bei den Veilchen aber auf keinen Fall“, so der Kicker weiter. „Was man dort lernt, nimmt einem niemand mehr weg.“

„Platz unter den Top-fünf sollte möglich sein“

In Wimpassing trifft er nun auf Bruder Aleksandar, der hauptsächlich in der Verteidigung eingesetzt wird. Er selber sieht sich als Achter oder Zehner. „Ein Platz unter den Top-drei oder Top-fünf sollte auf jeden Fall möglich sein. Das Gesamtpaket in Wimpassing hier passt zurzeit perfekt.“ Auch sein Trainer sieht seine Position im zentralen Mittelfeld, obwohl Marin auch auf der Außenbahn spielen könnte.

„Dort hat aber Dominik Rigbi eine tolle Hinrunde gespielt und somit einen Bonus“, verrät Coach Michael Hartl. Gut möglich ist übrigens auch, dass aus Ebergassing jetzt mehrere Fans zu den Heimspielen der Wimpassinger kommen werden, denn die beiden Orte sind schließlich nur knapp 20 Kilometer voneinander entfernt.