Tornados fighteten um die Meistertitel. Bereits zum zweiten Mal veranstalteten die Taekwondo Tornados Austria das Event und holten viele Medaillen.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 30. November 2016 (02:42)
BVZ
Kampfgeist. Dora Becher (blau) versetze ihrer Konkurrentin und Teamkollegin Dagmar Görner (rot) mehrere Volltreffer.Von vier Taekwondo-Vereinen gab es über hundert Nennungen.

Mit über hundert Nennungen und vier anwesenden Vereinen ging in der Volksschule Wulkaprodersdorf am Wochenende die Landesmeisterschaft im Taekwondo über die Bühne. Die größte Delegation stellten dabei die Tornados aus der Landeshauptstadt.

In allen Alters- und Gewichtsklassen waren die Lokalmatadore vorne mit dabei. Bei den Jüngsten rückte vor allem Tatjana Filipovic ins Rampenlicht. Die Nationalteam-Fighterin, die auch schon auf der internationalen Bühne reüssieren konnte, setzte sich in ihrer Kategorie durch.

Das Publikum kam in Wulkaprodersdorf auch auf seine Kosten, etwa beim Jump Break. Dabei geht es darum, mit einem Tritt ein Holzbrett zu zertreten — je höher desto besser. Schon der Nachwuchs schaffte es auf 2,20 Meter.

Die Tornados Austria konnten nicht nur mit Einzeltiteln von Dora Becher oder Enes Öztürk den Heimvorteil ausspielen, sondern auch noch die Vereinswertung in den Kyorugi-Bewerben für sich entscheiden.

Dabei holten die Taekwondo-Fighter aus der Landeshauptstadt sechs Titel und drei Silbermedaillen, in allen Bewerben zusammen waren es sogar elf Goldene – ein Ergebnis mit dem auch Trainer Stefan Kralits zufrieden sein kann.