Dritter Titel für Kim Kühbauer. Die Wulkaprodersdorferin Kim Kühbauer gewann das Masters/U12. St. Margarethens Senioren im Pech.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:30)
zVg
Erfolgreich. Kim Kühbauer setzte sich beim Masters-Event des ÖTV Jugend Circuit 2019 durch und wurde vom Tennisverband mit einem Ticket für ein internationales Turnier belohnt.

Das Masters des ÖTV Jugend Circuit 2019 ist Geschichte. Insgesamt waren sechs rot-goldene Talente bei der Finalveranstaltung auf der Anlage des UTC La Ville in Wien dabei. Kim Kühbauer kürte sich zur Siegerin bei den U12-Mädchen.

Die Wulkaprodersdorferin gewann im Burgenländer-Duell gegen Leonie Rabl aus Rohrbach mit 6:4 und 6:3. Kühbauer zog souverän ins Finale ein, wo sie sich gegen die als Nummer eins gesetzte Emily Lederer aus Tirol beweisen musste. Aber auch gegen die Favoritin ließ Kühbauer nichts anbrennen und setzte sich mit 6:3 und 6:4 klar durch. Nach dem Sieg bei den Österreichischen Meisterschaften in der Halle und auf Sand war es für sie der dritte Erfolg auf nationaler Ebene. Ihr Sieg wurde mit einem Ticket für ein internationales Turnier vom ÖTV belohnt.

Themenwechsel. Seit das A-Team des TC St. Margarethen seinen Rückzug aus der 2. Bundesliga bekannt gab, hofft der Verein, wieder ein Team auf nationaler Ebene zu stellen. Die Senioren ab 65 Jahren hätten es fast geschafft, denkbar knapp scheiterten sie bei den Aufstiegsspielen.

Gute Bilanz wurde am Ende nicht belohnt

In Runde eins unterlagen die Burgenländer in Ottensheim trotz 3:2-Führung nach den Einzel-Matches noch auf Grund zweier verlorener Doppel-Begegnungen. Nach der 3:4-Auswärtsniederlage lief es auch beim TC Tennisland exakt gleich: Im Einzel war der TC St. Margarethen noch überlegen, im Doppel unterlagen die heimischen Tennis-Routiniers in beiden Matches und mussten damit frühzeitig die Aufstiegs-Hoffnungen begraben. Auch ein souveräner 7:0-Heimsieg gegen Kitzbühel änderte nichts mehr am dritten Platz, die ersten beiden Teams steigen in die Bundesliga auf. Besonders bitter: Der TC St. Margarethen hat eigentlich am meisten Matches, Sätze und Games gewonnen, wurde für die starke Leistung aber nicht belohnt.