Nach Handgelenks-Verletzung: Pichlers Weg zurück

Burgenlands Nummer eins im Tennis möchte in südlichen Gefilden wieder an Glanzleistungen vergangener Tage anknüpfen.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 10:51
Lesezeit: 1 Min
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Zur Zeit trainiert der Osliper David Pichler in der Südstadt und bereitet sich dort auf die nächste Herausforderung vor. Im portugiesischen Maia will er bei einem Challenger wieder aufzeigen.
Foto: BVZ

Nachdem ihn eine hartnäckige Handgelenks-Verletzung für zwei Monate aus der Bahn geworfen hatte, feierte David Pichler kürzlich bei den Staatsmeisterschaften in der Halle mit Turniersiegen im Doppel- und Mixed-Bewerb ein gelungenes Comeback. Nur einige Tage später ging die Reise für ihn nach Tunesien, wo seine Rückkehr auf die ITF-Tour anstand. Beim Future-Turnier in Monastir war für ihn im Einzel bereits in der ersten Runde gegen den erst 17-jährigen Polen Martyn Pawelski Endstation. Im Doppel-Bewerb erreichte er mit seinem niederländischen Partner Guy den Ouden das Viertelfinale, wo sich die beiden dem französischen Duo Cesar Bourgois/Martin Breysach in zwei Sätzen geschlagen geben mussten. Pichlers Resümee: „Ich habe mich spielerisch nicht so gut gefühlt und deswegen im Einzel auch gegen einen schwächeren Gegner verloren. Nach der Verletzung fehlt mir noch das Selbstvertrauen.“

Challenger nahe der Atlantikküste

Deshalb hat sich der 25-Jährige auch dazu entschlossen, es in Tunesien bei einem Turnier zu belassen und wieder nach Österreich zu fliegen. Zurück in der Heimat bereitet er sich aktuell in der Südstadt auf das Challenger-Turnier in Maia (Portugal) vor, wo er am Sonntag in der Qualifikation einsteigen wird. „Es wird sicher nicht leicht, aber vielleicht brauche ich diese Herausforderung auch, um mich zu steigern“, sagt Pichler vor dem Abflug Richtung iberische Halbinsel. Um zurück zu alter Stärke zu finden, möchte er im Dezember noch das eine oder andere Turnier spielen.

Kurz vor Weihnachten steht eine Reise nach Doha im Raum, um dort über die Feiertage ein oder zwei Future-Turnier zu bestreiten, seine Teilnahme ist aber noch nicht fix. Auf lange Sicht möchte der Osliper wieder mehrere Challenger-Turniere spielen, sich im ATP-Ranking, wo er aktuell auf Position 505 liegt, nach vorne kämpfen und vor allem verletzungsfrei bleiben.