Siegesserie für Osliper David Pichler hält an. Nach vier Doppel-Siegen in Folge hängt der Osliper David Pichler noch ein weiteres Turnier in Tunesien an.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 08. Januar 2021 (04:07)
Seriensieger. David Pichler (l.) aus Oslip und sein Partner Alexander Erler holten in Tunesien vier Turniersiege in Folge.
BVZ

Die Erfolgsgeschichte von David Pichler in Monastir geht weiter. Nach einer Finalniederlage und drei Turniersiegen zum Jahresende startete Pichler dort ins Jahr 2021, wo er 2020 aufgehört hat. Im ersten Event des Jahres setzte er sich zum vierten Mal in Folge mit seinem Partner Alexander Erler durch.

Dabei ließ das eingespielte Duo diesmal keinen einzigen Satz aus und machte mit allen Gegnern kurzen Prozess. Nur im Finale gegen das französische Duo Theo Arribage und Benjamin Pietri wurde es im zweiten Satz knapp, im Tie-Break behielten die rot-weiß-roten Doppel-Asse aber die Nerven und fixierten den nächsten Turniersieg.

Im Einzel kämpfte sich Pichler bis ins Halbfinale, wo er dem Japaner Kaichi Uchida unterlag. „Uchida spielt wie eine Maschine. Ich habe zu Beginn voll riskiert, der Plan ist auch aufgegangen“, analysiert Pichler. Im zweiten Satz vergab der 24-Jährige dann die Chance auf das Break zum 3:1, woraufhin Uchida „unglaublich“ zulegte. In Satz drei war der Osliper schließlich chancenlos.

Extrarunde nach vier Siegen in Folge

Entgegen seinem ursprünglichen Plan verlängerte Burgenlands bester Tennisspieler seinen Aufenthalt in Monastir um eine weitere Turnierwoche. „Weil es nur am Dienstag und am Sonntag Flüge nach Wien gibt, nehme ich diese Woche auch noch mit“, schildert Pichler sein Match mit der Nummer eins des Events. In den Einzelbewerb startete er mit einem Sieg in zwei Sätzen über den Italiener Francesco Vilardo.

Beim Kampf um den fünften Doppel-Sieg in Monastir kann sich Pichler aber diesmal nicht auf Stamm-Partner Alexander Erler verlassen, der nicht mehr in Tunesien spielt. Diesmal startet Pichler mit dem Tunesier Skander Mansouri, der Nummer drei des Turniers, in den Doppelbewerb. Zum Auftakt setzte sich das als Nummer eins gesetzte Duo eindrucksvoll mit 6:1 und 6:2 durch. Die österreichisch-tunesische Paarung geht am Donnerstag (Anm.: nach Redaktionsschluss) als klarer Favorit ins Match gegen das tunesisches Duo Labbene/Oueslati. Im Einzel geht es für David Pichler in Runde zwei gegen den Schweden Arvid Nordquist.