Kooperation ist in der Vorbereitung. Sowohl Trausdorf als auch Steinbrunn warten auf eine Entscheidung des Burgenländischen Fußballverbandes (BFV).

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 26. Juni 2020 (02:14)
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Sowohl Trausdorf als auch Steinbrunn sind sich einig – ab der kommenden Meisterschaft soll eine Spielgemeinschaft installiert werden. Mit vier Mannschaften – zwei Erste und zwei Reserven. Geplant ist, dass die spielstärkere Truppe – die „Einser“ – in der 2. Liga Nord antritt, gespielt werden soll in Steinbrunn. Das zweite Team soll dann in der 1. Klasse Nord um Punkte spielen. „Wir haben beim BFV einen entsprechenden Antrag deponiert“, erklärt Trausdorfs Obmann Günther Guzsics.

Legionärsthema ist heikle Angelegenheit

Derweilen wird in Trausdorf – mit Trainer Gigi Ileana – schon trainiert. „15 bis 18 Spieler, viele Junge kommen da“, meint Guzsics. Mit den Steinbrunnern will er abklären, ob und wie viele Kicker für die Zweier-Reserve übersiedeln können. Abgänge gibt es bislang keine, zuletzt waren zwei Testpiloten da – ein Inländer und ein Legionär. „Fixiert ist aber noch nichts“, so der Klubchef weiter. Bei der Anzahl der Ausländer will man vorsichtig agieren. Denn: Sollten aufgrund der Corona-Pandemie die Grenzen wieder geschlossen werden, käme es zu einem Personalnotstand.

Ebenso sieht es in Steinbrunn aus. „So viel wie vorher werden wir nicht mehr an Gage zahlen“, erläutert Sektionsleiter Marc Saile. Drei der vier Legionäre erweisen sich als hartnäckig, sind noch nicht zu finanziellen Abstrichen bereit. „Langfristig gesehen wollen wir einmal ohne ausländische Spieler auskommen“, so Saile weiter. Bis Freitag soll der neue Kader fixiert werden.

Übrigens: Der BFV tagte am Mittwoch, nach Redaktionsschluss, unter anderem auch zu diesem Thema.